Häufige Fragen und Antworten zur Impfung.

Covid-19-Impfung - Die Impfstoffe

Welche Impfstoffe stehen zur Verfügung?

Zur Zeit stehen in Italien die Impfstoffe Pfizer und BioNTech, Moderna, Vaxzevria (ex AstraZeneca) und Johnson & Johnson zur Verfügung.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 29.04.2021

Welche weiteren Impfstoffe könnten demnächst zum Einsatz kommen?
In der EU wird eine Zulassung des russischen Vektorimpfstoffs "Sputnik V" des Gamaleja-Instituts für Epidemiologie und Mikrobiologie beabsichtigt. Dieser Impfstoff kommt bereits in Russland zum Einsatz. Auch er kann gut gelagert werden, benötigt werden zwei Impfdosen. Ein weiterer möglicher Impfstoffkandidat für die EU ist der mRNA-Impfstoff "CVnCoV" des Tübinger Unternehmens CureVac. Außerdem prüft die Europäische Arzneimittel-Agentur zurzeit einen Impfstoff aus den USA: den proteinbasierten Totimpfstoff "NVX-CoV2373" der Firma Novavax. Diese proteinbasierte Methode stellt ein bereits bewährtes Verfahren bei Impfstoffen dar.   

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 29.04.2021

Was sind das für Impfstoffe, die jetzt zum Einsatz kommen?
Der Impfstoff, der von den Firmen Pfizer und BioNTech entwickelt wurde, heißt Covid-19 mRNA BNT162b2 (Comirnaty). Der Impfstoff, der von der Firma Moderna entwickelt wurde, heißt mRNA -1273. Beides sind sogenannte ""Boten-Impfstoffe"". Der Impfstoff der Firma AstraZeneca heißt Vaxzevria. Der Impfstoff der Firma Johnson & Johnson heißt Covid-19 Janssen. Bei beiden handelt es sich um einen Vektorimpfstoff. Auf Grundlage des Rundschreibens des italienisches Gesundheitsministeriums vom 11.06.2021 (Ministero della Salute) werden die beiden Vektorimpfstoffe Vaxzevria von AstraZeneca und Janssen von Johnson & Johnson nur mehr an Personen ab 60 Jahren verabreicht. Produktinformationen zu den Impfstoffen finden Sie unter coronaschutzimpfung.it (Downloads).

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 15.06.2021

Was ist in einem Boten-RNA-Impfstoff enthalten und wie wirkt er?

Eine Boten-RNA ist ein kleines Stück des genetischen Codes, der benötigt wird, um eines oder mehrere Virus-Eiweiße herzustellen. Im Fall der Impfung gegen das Coronavirus enthält die Boten-RNA lediglich die Information zur Herstellung der stachelförmigen Oberflächen-Eiweiße (Spike-Protein) des Coronavirus. Die Impfung kann somit kein COVID-19 verursachen. Die Boten-RNA ist in winzigen Fettkügelchen eingeschlossen, damit sie in den Körper injiziert werden kann. Beide Impfstoffe enthalten keine Wirkverstärker/Adjuvantien (beispielsweise Aluminium oder andere). Sobald der Impfstoff in den Körper injiziert ist, werden die Fettkügelchen von den umliegenden Zellen „geschluckt“. Diese Zellen lesen den darin enthaltenen RNA-Code ab und stellen dann im Zeitraum von zwei Tagen die Oberflächen-Eiweiße des Virus her, welche anschließend vom menschlichen Immunsystem erkannt werden. Das Immunsystem produziert daraufhin Antikörper sowie spezialisierte weiße Blutkörperchen gegen die Oberflächen-Eiweiße. Damit wird das Coronavirus im Falle einer Infektion rasch erkannt.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 01.02.2021

Was ist ein Vektorimpfstoff und wie wirkt er?

Der Vektor enthält Teile des abgeschwächten Virus. Der Vektorimpfstoff wird injiziert, der Körper erkennt das abgeschwächte Virus als Angreifer und beginnt dagegen Antikörper zu produzieren.

Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 10.02.2021

Wie konnten diese Impfstoffe so schnell entwickelt werden?

Dafür gibt es verschiedene Gründe. Einerseits stand viel Geld zur Verfügung. So konnten sehr viele Forscher parallel forschen und deshalb schneller einen Impfstoff entwickeln. Gleichzeitig muss bei anderen Impfstoffen üblicherweise gewartet werden, bis eine gewisse Anzahl an Menschen effektiv erkrankt, um den Impfstoff testen zu können. In einer Pandemie wie dieser, in der Menschen sich ständig infizieren, kann auch schneller getestet werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.02.2021

Wieviel kostet die Impfung?

Die Impfung ist kostenlos.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

Wo werden die Impfstoffe aufbewahrt?

Die Impfstoffe werden im Krankenhaus Bozen aufbewahrt und dort in Behältern bei -80 und -60 Grad (Pfizer BioNTech) bzw. zwischen -25 und -15 Grad (Moderna und Johnson & Johnson) gelagert. Sie werden dann auf die 7 Krankenhäuser des Südtiroler Sanitätsbetriebes aufgeteilt. Nach dem Auftauen haben die Impfstoffe unterschiedliche Haltbarkeitszeiten: bei einer konstanten Temperatur zwischen 2 und 8 Grad muss der Impfstoff von Pfizer BioNTech innerhalb von 5 Tagen, der Impfstoff von Moderna innerhalb 30 Tage und der Impfstoff von Johnson & Johnson innerhalb 3 Monaten aufgebraucht werden. Der Impfstoff von Vaxzevria (ex AstraZeneca) kann hingegen bis zum Verfallsdatum in einem normalen Kühlschrank bei 2 bis 8 Grad gelagert werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 29.04.2021

Was versteht man unter einer heterologen Impfung? 
Das Gesundheitsministerium hat für alle Unter-60-Jährigen, welche vorab eine Dosis Vaxzevria (Ex-AstraZeneca) erhalten haben, angeordnet, dass diese den kompletten Impfzyklus mit der Zweitimpfung einer Dosis Comirnaty (Pfizer/BioNTech) oder Moderna, zu verabreichen nach 8-12 Wochen, beenden müssen. Durch den Wechsel des Impfstoffes wird diese Impfung auch heterologe oder Kreuzimpfung genannt. 
Deshalb wird der komplette Impfzyklus mit Vaxzevria nur mehr von Personen, welche mindestens 60 Jahre alt sind und die Erstdosis erhalten haben, abgeschlossen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb: Stand: 29.07.2021
Ich bin unter 60 und habe die Erstdosis mit Vaxzevria (Ex-AstraZeneca) erhalten. Kann ich den Impfstoff wechseln? 
Ja. Alle unter 60 müssen den Impfzyklus bei der Zweitimpfung mit einer Dosis eines mRNA-Impfstoffs (Comirnaty oder Moderna) vervollständigen, zu verabreichen 8-12 Wochen nach der Erstimpfung mit Vaxzevria.

Quelle: Gesundheitsministerium, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 30.07.2021
Ich bin 60 Jahre alt und habe eine Vaxzevria-Impfung (Ex-AstraZeneca) erhalten. Kann ich den Impfstoff wechseln?
Nein. Personen im Alter von 60 Jahren oder mehr wird angeraten, den Impfzyklus mit einer Zweitdosis Vaxzevria zu beenden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 30.07.2021

Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit

Warum soll man sich impfen lassen?

Tatsächlich verläuft COVID-19 etwa bei Kindern und jungen Erwachsenen meist mild. Trotzdem kann es auch in dieser Altersklasse zu schweren Verläufen mit Krankenhausaufenthalt und manchmal auch langer intensivmedizinischer Behandlung kommen. Aber vor allem bei Personen ab 65 Jahren oder Erwachsenen mit Risikofaktoren wie Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, chronischer Herz- oder Lungenerkrankung, Krebs, immunsupprimierender Behandlung nimmt die Wahrscheinlichkeit eines schweren Krankheitsverlaufs zu. Außerdem kann heute noch niemand abschätzen, welche Langzeitfolgen eine Erkrankung mit Covid-19 - auch mit nur leichten Symptomen - haben kann. Die Hinweise verdichten sich, dass es sehr wohl langfristige gesundheitliche Schäden durch eine Covid-19-Erkrankung geben könnte.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 01.02.2021

Ich bin mir bezüglich der Impfentscheidung unsicher. Was kann ich tun?

Akzeptieren Sie Ihre Zweifel voll und ganz. Diese anfängliche Unsicherheit bedeutet, dass etwas sehr wichtig ist und möglichst gut überlegt entschieden werden muss. Suchen Sie sich möglichst verlässliche Informationsquellen wie seriöse Zeitungen, öffentliche Rundfunk- und Fernsehnachrichten, Sendungen mit oder Beiträge von bekannten Wissenschaftlern. Sprechen Sie mit Personen die Sie durch Ihre Impferfahrung beraten können, sie können Ihnen genau erklären, welche Nebenwirkungen sie bemerkt haben. Bitte denken Sie daran: Nebenwirkungen spüren Sie vielleicht, den Schutz der Impfung spüren Sie nicht. Er kann aber Ihr Leben und das vieler anderer retten. Hilfe erhalten Sie auch unter der Webseite "Du bist nicht allein!".

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 12.04.2021

Könnte diese Impfung auch Covid-19 auslösen?

Pfizer BioNTech und Moderna: Nein, denn es handelt sich nicht um einen Lebendimpfstoff. Durch die Impfung erhält der Körper einen Code, der ihm hilft, das Virus zu erkennen und zu bekämpfen. Die mRNA des Impfstoffes baut sich innerhalb weniger Tage auf natürliche Weise ab. Die Impfung enthält also nicht das Virus, sondern nur einen kleinen Teil davon.
Vaxzevria (ex AstraZeneca) und Johnson & Johnson: Nein, denn die Impfstoffe enthalten keine aktiven Viren, sondern nur einen genetischen Bestandteil davon, der den Organismus dazu bringt, spezifische Antikörper zu produzieren.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 29.04.2021

Verändert der Impfstoff die DNA?

Pfizer BioNTech und Moderna: Die Boten-RNA aus den Impfstoffen kann unser Erbgut nicht verändern, da dieses im Zellkern geschützt ist und die RNA nicht in den Zellkern eindringen kann. Es handelt sich also nicht um eine Gentherapie.
Vaxzevria (ex AstraZeneca): Auch dieser Vektorimpfstoff verändert menschliche Gene nicht. Der Träger (Vektor) enthält zwar DNA, aber er verfügt nicht über die nötigen Eigenschaften, um sich in menschliches Erbgut integrieren zu können.
Johnson & Johnson: Nein, dieser Impfstoff verändert die DNA in den menschlichen Chromosomen nicht. Die DNA des Vektors ist ein Adenovirus, welches so verändert wurde, dass es sich nicht in den menschlichen Zellen reproduzieren kann. 

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.05.2021

Wie lange hält der Impfschutz an?

Die Schutzdauer ist noch nicht eindeutig festgelegt, da bis heute die Beobachtungsperiode sehr kurz war. Aber die Kenntnisse zu anderen Arten von Coronaviren deuten darauf hin, dass der Schutz mindestens 9-12 Monate anhalten sollte.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 10.06.2021

Birgt die Impfung gegen Sars-CoV-2 ein Risiko für Personen, die an Zöliakie leiden?

Es gibt keine wissenschaftlichen Hinweise, dass bei Menschen, die an Zöliakie leiden, im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ein höheres Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen durch die Impfung gegen Sars-CoV-2 besteht. Für sie gelten dieselben Empfehlungen der Gesundheitsbehörden wie für die Bevölkerung im Allgemeinen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 12.01.2021

Ich habe den Zeitpunkt der zweiten Impfdosis versäumt. Was muss ich tun?
Auch wenn die vorgesehene Zeitspanne zwischen der Erst- und Zweitdosis überschritten ist, ist es empfehlenswert, den Impfzyklus zu beenden. Aktuelle Daten belegen, dass ein sog. „Boost-Effekt“ auch einige Zeit nach der Erstimpfung zu verzeichnen ist. Es wird daran erinnert, dass die Handhabung der Impfstoffe einer kontinuierlichen Überprüfung nach wissenschaftlichen Kriterien im Laufe der Zeit unterworfen ist.

Quelle: Agenzia italiana del farmaco; Stand: 29.07.2021
Ist die Impfung sicher?

Der Impfstoff gegen das SARS-CoV2-Virus hat alle Überprüfungs- und Genehmigungsprozesse durchlaufen, die auch für andere Impfungen vorgesehen sind. Daran waren zehnmal so viele Personen beteiligt, wie bei vergleichbaren Studien zur Entwicklung eines Impfstoffes. So war es möglich, groß angelegte Studien für die Erprobung der Wirksamkeit und der Sicherheit durchzuführen. Außerdem ist das Verfahren nicht neu, es kommt aus der Krebsforschung und wird dort schon seit 25 Jahren am Menschen angewandt.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.02.2021

Welche Risiken haben diese neuen Impfstoffe?

Bei Personen, die bereits früher allergisch auf eine Impfung oder auf einen der Bestandteile der neuen Impfstoffe reagiert haben, können in seltenen Fällen allergische Reaktionen auftreten. Eine derartige allergische Reaktion lässt sich aber gut vor Ort behandeln.

Bei den beiden Vektorimpfstoffen Vaxzevria von AstraZeneca und Janssen von Johnson & Johnson ist es bei jüngeren Personen in sehr seltenen Fällen zu Thrombotischen Thromozytopenien gekommen, weswegen diese Impfstoffe auf Grundlage des Rundschreibens des italienisches Gesundheitsministeriums vom 11.06.2021 nur mehr an Personen ab 60 Jahren verabreicht werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 21.06.2021

Kann man, wenn man sich hat impfen lassen, auf die Sicherheitsmaßnahmen verzichten?

Nein, denn es ist noch nicht bekannt, ob die Impfung nur gegen die Erkrankung schützt oder ob sie auch die Ansteckung anderer Personen verhindern kann. Somit müssen die Hygienemaßnahmen wie Abstand halten und Mund-Nasen-Schutz tragen weiterhin auch von geimpften Personen eingehalten werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 01.02.2021

Mit welchen Nebenwirkungen ist zu rechnen?

Die genannten Impfstoffe werden derzeit weltweit an mehrere Millionen Personen verabreicht. Bei einem Teil der Geimpften sind am Tag der Impfung oder in den folgenden ein bis zwei Tagen leichte Nebenwirkungen aufgetreten:
• Schmerzen an der Impfstelle
• Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Muskel- oder Gelenkschmerzen, Schüttelfrost, Fieber.
Die Symptome sind meist mild, in seltenen Fällen etwas ausgeprägter. Nach ein bis drei Tagen sind die Beschwerden vorüber, zur Linderung kann bei Bedarf Paracetamol eingenommen werden.
Generell treten bei den Impfstoffen Pfizer BioNTech und Moderna die Nebenwirkungen eher nach der zweiten Dosis auf, bei Vaxzevria (ex AstraZeneca) eher nach der ersten. 

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 019.02.2021

Was soll ich tun, wenn Nebenwirkungen auftreten?

Melden Sie aufgetretene Nebenwirkungen bitte an Ihren Arzt/Ihre Ärztin für Allgemeinmedizin bzw. an VigiCOVID.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 03.05.2021

Können Personen trotz Impfung andere Leute anstecken?

Das ist noch Gegenstand von wissenschaftlichen Untersuchungen. Von anderen Infektionen weiß man aber, dass eine Weiterverbreitung, nach der zweiten Impfung, nicht mehr möglich ist. Deshalb ist es medizinisch äußerst unwahrscheinlich, dass man trotz Impfung andere Menschen anstecken kann. Trotzdem sollen geimpfte Personen auf jeden Fall weiterhin die Sicherheitsmaßnahmen einhalten.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.02.2021

Es wurden jetzt Mutationen des SARS-CoV-2-Virus festgestellt: Hilft die Impfung auch gegen diese?

Mutationen von Viren gibt es immer wieder. Experten gehen davon aus, dass die Impfung auch gegen diese neuen Mutationen wirkt. Ein tödlicher Verlauf der Erkrankung ist für geimpfte Personen nahezu ausgeschlossen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 17.02.2021

Bietet die Impfung einen hundertprozentigen Schutz?

Die Wirksamkeit des Impfstoffs von Pfizer BioNTech liegt bei 95 Prozent und jener von Moderna bei 94,1 Prozent. Das heißt wie bei jeder Impfung, dass es Menschen geben wird, die trotz Impfung keinen ausreichenden Schutz aufbauen. Deshalb ist es wichtig, weiterhin die Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten.
Vaxzevria (ex AstraZeneca): Die Wirksamkeit hängt von der Dosierung und vom zeitlichen Abstand zwischen erster und zweiter Dosis ab. In Südtirol wird die zweite Dosis nach drei Monaten verabreicht. Damit erreicht sie eine Wirksamkeit von 82,4 Prozent.
Die Wirksamkeit von Johnson & Johnson beträgt 76,7 Prozent nach 14 Tagen und 85,4%  nach 28 Tagen. 

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.05.2021

Warum liest und hört man zur Wirksamkeit des Impfstoffes von Vaxzevria (ex AstraZeneca) öfters unterschiedliche Werte?

Das hängt davon ab, von welchem Parameter gesprochen wird. Die 59,5% beziehen sich auf die Vorbeugung einer symptomatischen Erkrankung. Die 82,4% beziehen sich auf die Wirksamkeit der Impfung (Antikörperbildung), wenn die 2. Dosis nach drei Monaten verabreicht wird.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 15.03.2021

Covid-19-Impfung - Der Impfablauf

Wie wird die Impfung verabreicht?

Pfizer BioNTech: Der Impfstoff muss zuerst verdünnt werden, sodass aus einer Gabe sechs Dosen werden.
Moderna: Der Impfstoff benötigt keine Verdünnung.
Vaxzevria (ex AstraZeneca) und Johnson & Johnson: Auch diese Impfstoffe brauchen keine Verdünnung.
Alle Impfstoffe werden durch eine Injektion in den Oberarm verabreicht.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 29.04.2021

Wer führt die Impfung durch?

Die Verabreichung muss auf jeden Fall durch geschultes ärztliches und pflegerisches Personal erfolgen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 01.02.2021

Was passiert mit den Impfdosen eines geöffneten Fläschchens, wenn vorgemerkte Personen nicht zum Impftermin erscheinen?

Zur Vermeidung der Verschwendung von Impfdosen werden diese am Ende des Tages, wenn sie nicht konservierbar sind, ausnahmsweise an Personen, die zu diesem Zeitpunkt anwesend sind, verimpft, immer auf der Grundlage der Prioritäten, wie sie vom nationalen Impfplan und nachfolgenden Empfehlungen vorgesehen sind. Das heißt, es können beispielsweise Personen geimpft werden, die in die gleiche Prioritätskategorie fallen bzw. zu Gruppen gehören, die auch bereits zur Impfung zugelassen sind.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 22.03.2021

Wie oft muss geimpft werden?

Pfizer BioNtech: Man wird zweimal im Abstand von 21 Tagen geimpft. In besonderen Fällen kann bei der Anamnese der Abstand reduziert werden. Etwa eine Woche nach der zweiten Dosis ist der volle Impfschutz erreicht. 
Moderna: Man wird zweimal im Abstand von 21 Tagen geimpft. In besonderen Fällen kann bei der Anamnese der Abstand reduziert werden. Hier wird der volle Impfschutz zwei Wochen nach der zweiten Dosis erreicht.
Vaxzevria (ex AstraZeneca): Man wird zweimal im Abstand von 3 Monaten geimpft. Der volle Impfschutz ist zwei Wochen nach der zweiten Dosis erreicht. Personen unter 60 Jahren, denen die erste Impfdosis mit Vaxzevria verabreicht wurde, erhalten auf Grundlage des Rundschreibens des italienisches Gesundheitsministeriums vom 11.06.2021 die Zweitimpfung mit einem mRNA Impfstoff.
Johnson & Johnson: Es ist nur eine Impfdosis notwendig und der volle Impfschutz ist zwei Wochen nach der Impfung erreicht.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 23.07.2021

Wieso sind die Abstände zwischen den beiden Impfdosen je nach Impfung unterschiedlich?

Das hängt einerseits von der Art ab, wie der Körper auf die Impfung reagiert und andererseits von den Studien. Die Hersteller haben ihren Impfstoff getestet und geben daraufhin die wirkungsvollste Vorgehensweise vor.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.02.2021

Wenn man zwischen erster und zweiter Dosis erkrankt, bekommt man die zweite Dosis dann trotzdem?

Bei Personen, die nach der ersten Impfstoffdosis, eine bestätigte Coronainfektion aufweisen, stellt die Infektion selbst einen starken Stimulus für das Immunsystem dar und ergänzt wahrscheinlich den Stimulus durch die erste Dosis. Zum jeztigen Zeitpunkt wird die Auffrischungsimpfung nicht empfohlen, da es noch zu wenig Daten diesbezüglich gibt. Dies kann aber bereits in ein paar Monaten anders sein.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 10.03.2021

Wo wird geimpft?

Die Impfung kann in den Impfzentren des Südtiroler Sanitätsbetriebes und bei den Ärzten für Allgemeinmedizin, die die Impfung durchführen, gemacht werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 01.06.2021

Kann ich mich auch beim Hausarzt oder Kinderarzt impfen lassen?

Wenn der Hausarzt die Impfaktion unterstützt und berechtigt wurde, im Ambulatorium zu impfen, ist die Impfung beim Hausarzt möglich (ÄrztInnen für Allgemeinmedizin, die die Impfung durchführen).

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 21.06.2021

Was muss man zur Impfung mitbringen?

Bitte bringen Sie einen gültigen Ausweis und Ihre Gesundheitskarte mit. Falls Sie Medikamente nehmen, sollten Sie eine Liste der Medikamente und eventuelle Arztbriefe mitbringen. Wenn möglich, laden Sie auch den Anamnesebogen und die Einverständniserklärung herunter und bringen beides ausgefüllt mit. Sie finden diese Dokumente unter www.coronaschutzimpfung.it (Downloads).

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 18.02.2021

Kann man diese Impfung zusammen mit anderen Impfungen erhalten?

Nein, es wird nur diese Impfung verabreicht. Der Abstand zu einer anderen Impfung (z.B. Grippeimpfung) sollte mindestens 14 Tage betragen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 11.01.2021

Kann ich für die erste und die zweite Dosis einen anderen Impfstoff verwenden?

Auf Grundlage des Rundschreibens des italienisches Gesundheitsministeriums vom 11.06.2021 erhalten Personen unter 60 Jahren, denen die erste Impfdosis mit Vaxzevria verabreicht wurde, die Zweitimpfung mit einem mRNA Impfstoff. In allen anderen Fällen wird der Impfzyklus mit demselben Impfstoff abgeschlossen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 15.06.2021

Wenn ich unter 60 Jahre alt bin, als Erstdosis Vaxzevria erhalten habe und auch als Zweitdosis diesen Impfstoff erhalten möchte, ist das trotzdem möglich?

Grundsätzlich gilt das Rundschreiben des italienischen Gesundheitsministeriums vom 11.06.2021. Lehnt eine Person den Wechsel auf einen mRNA Impfstoff jedoch ab, dann kann laut Rundschreiben des italienischen Gesundheitsministeriums vom 18.06.2021 als zweite Dosis Vaxzevria verabreicht werden, wenn:

  • die Person vom Personal des Impfzentrums über das sehr seltene Risiko einer Thrombotischen Thromozytopenie aufgeklärt wurde UND
  • die eindrückliche Zustimmung zur Verabreichung von Vaxzevria als Zweitdosis erteilt hat.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 21.06.2021

Ich habe vor der Impfung Schmerzmittel eingenommen. Kann ich trotzdem geimpft werden?

Es ist kein Problem, wenn vor der Impfung (auch Tage vorher) Schmerzmittel (z.B. Paracetamol, Ibuprofen) eingenommen werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.03.2021

Ich nehme eine Vielzahl von Medikamenten. Mit wem kann ich darüber sprechen, ob eine Impfung angebracht ist?

Beim Anamnesegespräch vor der Impfung besteht die Möglichkeit, Fragen zu den Medikamenten zu stellen, die eingenommen werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.03.2021

Ist es möglich, einige Tage nach der Impfung, zur Blutspende zu gehen?

Der Centro Nazionale Sangue gibt folgende Hinweise:
- Personen, die mit abgeschwächten Viren geimpft wurden (z. B. Impfstoffe mit viraler Vektortechnologie oder abgeschwächte Lebendviren), können frühestens 4 Wochen nach der Impfung zur Blutspende zugelassen werden.
- Asymptomatische Personen, die mit inaktivierten Viren, Impfstoffen, die keine lebenden Erreger enthalten, oder rekombinanten Impfstoffen (z. B. mRNA-basierte Impfstoffe oder Proteinuntereinheiten) geimpft wurden, können frühestens 48 Stunden nach der Impfung zur Blutspende zugelassen werden.
Als Vorsichtsmaßnahme können Personen, die nach Verabreichung des Anti-SARS-CoV-2-Impfstoffs Symptome entwickelt haben, frühestens 7 Tage nach vollständigem Abklingen der Symptome zur Blutspende zugelassen werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Centro Nazionale Sangue; Stand: 07.07.2021

Wo erhalte ich eine Impfbestätigung?

Die Bestätigung über die erfolgte Impfung kann direkt online hier selbst heruntergeladen werden. 
Seit 27.05.2021 können auch Erstgeimpfte hier den Coronapass herunterladen. Gültigkeit erlangt dieser erst 15 Tage nach Datum der Erstimpfung.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 01.06.2021

Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?

Welche Personen sollen nicht geimpft werden?

Bei akuter Erkrankung (Fieber, etc.) sollte die Impfung verschoben werden. Wer früher auf eine Impfung oder auf einen Bestandteil der Impfstoffe allergisch reagiert hat, sollte vor der Impfung seinen/ihren Hausarzt kontaktieren. Bei Personen, die kürzlich an COVID-19 erkrankt waren, ist eine Impfung möglich, es sollten aber drei Monate seit der Erkrankung vergangen sein. Eine Antikörperbestimmung vor der Impfung ist nicht nötig. Chronische Krankheiten oder die Einnahme von Medikamenten sind keine Kontraindikationen für die Impfung. Bei einer Immunschwäche oder einer immunsupprimierenden Behandlung kann die Wirksamkeit der Impfung möglicherweise vermindert sein. Aufgrund von fehlenden Daten und weil sie kaum schwer erkranken, werden Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren (Pfizer BioNTech) bzw. 18 Jahren (Moderna) nicht geimpft. Außerdem werden auf Grundlage des Rundschreibens des italienischen Gesundheitsministeriums vom 11.06.2021 Personen unter 60 Jahren die beiden Impfstoffe Vaxzevria und Johnson & Johnson nicht mehr verimpft. Sie erhalten einen mRNA Impfstoff. Das Rundschreiben des italienischen Gesundheitsministeriums vom 18.06.2021 sieht vor, dass in Ausnahmefällen (spezifische Impfkampagne für nicht ansässige Personen, schwer zu erreichende Personen), wenn der Nutzen einer einmaligen Verabreichung offensichtlich ist, der Impfstoff Johnson & Johnson auch an Personen unter 60 Jahren verabreicht werden kann.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 21.06.2021

Können schwangere oder stillende Frauen sich impfen lassen?

Ja, schwangere oder stillende Frauen können sich impfen lassen. Die Schwangerschaft stellt keine Kontraindikation für die Impfung dar, da insbesondere in Kombination mit anderen Risikofaktoren (wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Adipositas), ein höheres Risiko bei schwerer Covid-19-Erkrankung besteht. Bisher liegen aber nur sehr begrenzte Daten über die Anwendung dieser Impfstoffe während der Schwangerschaft und Stillzeit vor. Deshalb sollte die Impfung in enger Absprache mit ihrem Vertrauensarzt/ihrer Vertrauensärztin entschieden werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.03.2021

Soll man vor der Impfung einen Antikörpertest machen, um zu entscheiden, ob man sich impfen lassen soll?

Nein, das ist nicht vorgesehen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 12.01.2021

Sollen sich Menschen mit chronischen Erkrankungen, Diabetes, Tumoren und Herz-Kreislauf-Erkrankungen impfen lassen?

Genau bei diesen Personen ist das Risiko einer schweren Komplikation im Falle einer Covid-19-Erkrankung besonders groß, deshalb werden sie bei der Impfung auch anderen Personengruppen vorgezogen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

Sollen sich immungeschwächte Menschen oder Menschen mit Autoimmunerkrankungen impfen lassen?

Immungeschwächte Personen und solche mit Autoimmunerkrankungen, bei denen es keine Kontraindikationen gibt, können sich impfen lassen. Eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin ist auf jeden Fall notwendig.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

Sollen Menschen, die unter Allergien leiden, sich impfen lassen?

Wie bei jeder Impfung sollen Menschen, die unter Allergien leiden, sich bezüglich der Impfung mit ihrem behandelnden Arzt/ihrer behandelnden Ärztin beraten. Menschen, die eine Allergie gegen die im Impfstoff enthaltenen Substanzen haben, müssen sich vor der Impfung unbedingt ärztlich beraten lassen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

Worum handelt es sich beim “Impfbus”?
Der “Impfbus – die Impfung kommt zu dir” ist ein Gemeinschaftsprojekt des Südtiroler Sanitätsbetriebes in Zusammenarbeit mit dem Roten und dem Weißen Kreuz, um den Bürgerinnen und Bürgern in den von den Impfzentren abgelegeneren Orten die Möglichkeit zu geben, sich einfach und unkompliziert impfen zu lassen. Innerhalb 3. August 2021 werden insgesamt 4 Impfbusse auf Südtirols Straßen unterwegs sein.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 29.07.2021
Braucht es für den Impfbus eine Vormerkung?

Nein, es reicht, sich mit der Gesundheitskarte zum festgelegten Tag und Zeitpunkt, an dem der Bus im Ort ist, einzufinden. Die Tabelle mit den Stopps der Autobusse finden Sie unter: https://www.coronaschutzimpfung.it/de/impftermine/impfbus-die-impfung-kommt-zu-dir.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 29.07.2021 

Wie erfolgt die Zweitimpfung, wenn ich im Impfbus geimpft werde? 
Der Impfbus macht eine zweite Runde im gleichen Ort und zur gleichen Zeit - nach genau der festgelegten Zeitspanne, in der die Zweitimpfung durchgeführt werden muss. Überprüfen Sie die ständig aktualisierte Seite mit den Stopps der Impfbusse und kommen Sie einfach zur nächstgelegenen Station. Alle Infos zu den Öffnungszeiten, Daten und Gemeinden, in denen die Busse halten, finden Sie hier: https://www.coronaschutzimpfung.it/de/impftermine/impfbus-die-impfung-kommt-zu-dir

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 29.07.2021
Wann kann man sich impfen lassen?

Die Vormerkung für alle ab 12 Jahren ist seit 11.06.2021 möglich. Informationen dazu auf coronaschutzimpfung.it (Impftermine). Es werden alle Impfstoffe angeboten - siehe Downloads auf www.coronaschutzimpfung.it.

Bei der Vormerkung gilt zu berücksichtigen, dass die Zweitimpfung bei den Impfstoffen von Pfizer/BioNTech und Moderna nach 21 Tagen und bei AstraZeneca/Vaxzevria nach 3 Monaten vorgesehen ist und diese nicht ohne Weiteres verschoben werden kann. Johnson&Johnson ist eine Einzeldosis.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 23.07.2021

Ich war an Corona erkrankt. Wie viele Impfdosen benötige ich und in welcher Zeit?

Laut dem Rundschreiben des Gesundheitsministeriums vom 21.07.2021 ist es möglich, eine einzige Impfstoffdosis an jene Personen zu verabreichen (egal, ob symptomatisch oder nicht), welche eine Infektion mit Corona überstanden haben, sofern die Impfung möglichst innerhalb von 6 Monaten und nicht mehr als 12 Monate nach der Genesung erfolgt. Für Menschen mit Immundefiziten, bedingt durch oder nach pharmakologischer Behandlung, bleibt die Empfehlung, den kompletten Impfzyklus durchzuführen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 23.07.2021

Wie können sich Personen aus Italien, EU- und Nicht-EU-Ländern, die sich aus Arbeitsgründen in Südtirol dauerhaft aufhalten, hier impfen lassen?

Voraussetzung für die Vormerkung zur Impfung ist die Eintragung in das System des Südtiroler Gesundheitsdienstes über den Gesundheitssprengel.

Für Personen im Besitz einer italienischen Steuernummer, die noch nicht im Südtiroler Gesundheitsdienst eingetragen sind, gilt folgendes: Die Betriebe können die Daten ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem ONLINE-FORMULAR eintragen. Dabei ist es wichtig, alle Pflichtfelder exakt auszufüllen, auch die Kodizes der Region und der Provinz (für Italien), bzw. des EU- oder Nicht-EU-Landes, woher der/die Mitarbeiter/in stammt. Diese Kodizes finden Sie in dieser TABELLE.

Achtung: Für jede Mitarbeiterin bzw. jeden Mitarbeiter ist das Online-Formular neu aufzurufen und korrekt und vollständig auszufüllen. Nachdem große Sorgfalt beim Ausfüllen notwendig ist, wird empfohlen, dass dies eine Person im Betrieb für die betreffenden Mitarbeiter übernimmt.

Nach Eintragung erhalten die gemeldeten Personen an die angegebene Mail-Adresse den Hinweis, sich nun für einem Impftermin ihrer Wahl vormerken zu können.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 07.06.2021

Welche Impfstoffe werden auf den Impfbussen verabreicht?
Derzeit werden die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Johnson&Johnson verimpft.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 30.07.2021