Häufige Fragen und Antworten zur Impfung.

Covid-19-Impfung - Die Impfstoffe

Welche Impfstoffe stehen zur Verfügung?

Zur Zeit stehen in Italien die Impfstoffe Pfizer und BioNTech, Moderna und Vaxzevria (ex AstraZeneca) zur Verfügung.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 19.03.2021

Welche weiteren Impfstoffe könnten demnächst zum Einsatz kommen?
Am 12. März 2021 hat die Agenzia Italiana del Farmaco (AIFA) den Vektorimpfstoff "Janssen" der Firma Johnson & Johnson in Italien zugelassen. Bei diesem Impfstoff ist nur mehr eine Impfdosis notwendig und auch die Lagerung bei Kühlschranktemperaturen stellt einen großen Vorteil dar. Weiters wird in der EU eine Zulassung des russischen Vektorimpfstoffs "Sputnik V" des Gamaleja-Instituts für Epidemiologie und Mikrobiologie beabsichtigt. Dieser Impfstoff kommt bereits in Russland zum Einsatz. Auch er kann gut gelagert werden, benötigt werden zwei Impfdosen. Ein weiterer möglicher Impfstoffkandidat für die EU ist der mRNA-Impfstoff "CVnCoV" des Tübinger Unternehmens CureVac. Außerdem prüft die Europäische Arzneimittel-Agentur zurzeit einen Impfstoff aus den USA: den proteinbasierten Totimpfstoff "NVX-CoV2373" der Firma Novavax. Diese proteinbasierte Methode stellt ein bereits bewährtes Verfahren bei Impfstoffen dar.   

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 15.03.2021

Was sind das für Impfstoffe, die jetzt zum Einsatz kommen?

Der Impfstoff, der von den Firmen Pfizer und BioNTech entwickelt wurde, heißt Covid-19 mRNA BNT162b2 (Comirnaty). Der Impfstoff, der von der Firma Moderna entwickelt wurde, heißt mRNA -1273. Beides sind sogenannte "Boten-Impfstoffe". Der Impfstoff der Firma AstraZeneca heißt Vaxzevria. Dabei handelt es sich um einen Vektorimpfstoff. Produktinformationen zu den Impfstoffen finden Sie unter www.coronaschutzimpfung.it (Downloads).

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 18.02.2021

Was ist in einem Boten-RNA-Impfstoff enthalten und wie wirkt er?

Eine Boten-RNA ist ein kleines Stück des genetischen Codes, der benötigt wird, um eines oder mehrere Virus-Eiweiße herzustellen. Im Fall der Impfung gegen das Coronavirus enthält die Boten-RNA lediglich die Information zur Herstellung der stachelförmigen Oberflächen-Eiweiße (Spike-Protein) des Coronavirus. Die Impfung kann somit kein COVID-19 verursachen. Die Boten-RNA ist in winzigen Fettkügelchen eingeschlossen, damit sie in den Körper injiziert werden kann. Beide Impfstoffe enthalten keine Wirkverstärker/Adjuvantien (beispielsweise Aluminium oder andere). Sobald der Impfstoff in den Körper injiziert ist, werden die Fettkügelchen von den umliegenden Zellen „geschluckt“. Diese Zellen lesen den darin enthaltenen RNA-Code ab und stellen dann im Zeitraum von zwei Tagen die Oberflächen-Eiweiße des Virus her, welche anschließend vom menschlichen Immunsystem erkannt werden. Das Immunsystem produziert daraufhin Antikörper sowie spezialisierte weiße Blutkörperchen gegen die Oberflächen-Eiweiße. Damit wird das Coronavirus im Falle einer Infektion rasch erkannt.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 01.02.2021

Was ist ein Vektorimpfstoff und wie wirkt er?

Der Vektor enthält Teile des abgeschwächten Virus. Der Vektorimpfstoff wird injiziert, der Körper erkennt das abgeschwächte Virus als Angreifer und beginnt dagegen Antikörper zu produzieren.

Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 10.02.2021

Wie konnten diese Impfstoffe so schnell entwickelt werden?

Dafür gibt es verschiedene Gründe. Einerseits stand viel Geld zur Verfügung. So konnten sehr viele Forscher parallel forschen und deshalb schneller einen Impfstoff entwickeln. Gleichzeitig muss bei anderen Impfstoffen üblicherweise gewartet werden, bis eine gewisse Anzahl an Menschen effektiv erkrankt, um den Impfstoff testen zu können. In einer Pandemie wie dieser, in der Menschen sich ständig infizieren, kann auch schneller getestet werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.02.2021

Wieviel kostet die Impfung?

Die Impfung ist kostenlos.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

Wo werden die Impfstoffe aufbewahrt?

Die Impfstoffe werden im Krankenhaus Bozen aufbewahrt und dort in Behältern bei -75 Grad (Pfizer BioNTech) bzw. zwischen -25 und -15 Grad (Moderna) gelagert. Sie werden dann auf die 7 Krankenhäuser des Südtiroler Sanitätsbetriebes aufgeteilt. Nach dem Auftauen (konstante Temperatur zwischen 2 und 8 Grad) muss der Impfstoff von Pfizer BioNTech innerhalb von 5 Tagen und der Impfstoff von Moderna innerhalb von 30 Tagen aufgebraucht werden.
Der Impfstoff von Vaxzevria (ex AstraZeneca) kann in einem normalen Kühlschrank gelagert werden. Er ist bis zu 6 Monate haltbar.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 11.02.2021

Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit

Warum soll man sich impfen lassen?

Tatsächlich verläuft COVID-19 etwa bei Kindern und jungen Erwachsenen meist mild. Trotzdem kann es auch in dieser Altersklasse zu schweren Verläufen mit Krankenhausaufenthalt und manchmal auch langer intensivmedizinischer Behandlung kommen. Aber vor allem bei Personen ab 65 Jahren oder Erwachsenen mit Risikofaktoren wie Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, chronischer Herz- oder Lungenerkrankung, Krebs, immunsupprimierender Behandlung nimmt die Wahrscheinlichkeit eines schweren Krankheitsverlaufs zu. Außerdem kann heute noch niemand abschätzen, welche Langzeitfolgen eine Erkrankung mit Covid-19 - auch mit nur leichten Symptomen - haben kann. Die Hinweise verdichten sich, dass es sehr wohl langfristige gesundheitliche Schäden durch eine Covid-19-Erkrankung geben könnte.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 01.02.2021

Ich bin mir bezüglich der Impfentscheidung unsicher. Was kann ich tun?

Akzeptieren Sie Ihre Zweifel voll und ganz. Diese anfängliche Unsicherheit bedeutet, dass etwas sehr wichtig ist und möglichst gut überlegt entschieden werden muss. Suchen Sie sich möglichst verlässliche Informationsquellen wie seriöse Zeitungen, öffentliche Rundfunk- und Fernsehnachrichten, Sendungen mit oder Beiträge von bekannten Wissenschaftlern. Sprechen Sie mit Personen die Sie durch Ihre Impferfahrung beraten können, sie können Ihnen genau erklären, welche Nebenwirkungen sie bemerkt haben. Bitte denken Sie daran: Nebenwirkungen spüren Sie vielleicht, den Schutz der Impfung spüren Sie nicht. Er kann aber Ihr Leben und das vieler anderer retten. Hilfe erhalten Sie auch unter der Webseite "Du bist nicht allein!".

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 12.04.2021

Könnte diese Impfung auch Covid-19 auslösen?

Pfizer BioNTech und Moderna: Nein, denn es handelt sich nicht um einen Lebendimpfstoff. Durch die Impfung erhält der Körper einen Code, der ihm hilft, das Virus zu erkennen und zu bekämpfen. Die mRNA des Impfstoffes baut sich innerhalb weniger Tage auf natürliche Weise ab. Die Impfung enthält also nicht das Virus, sondern nur einen kleinen Teil davon.
Vaxzevria (ex AstraZeneca): Nein, denn der Impfstoff enthält keine aktiven Viren, sondern nur einen genetischen Bestandteil davon, der den Organismus dazu bringt, spezifische Antikörper zu produzieren.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 10.02.2021

Verändert der Impfstoff die DNA?

Pfizer BioNTech und Moderna: Die Boten-RNA aus den Impfstoffen kann unser Erbgut nicht verändern, da dieses im Zellkern geschützt ist und die RNA nicht in den Zellkern eindringen kann. Es handelt sich also nicht um eine Gentherapie.
Vaxzevria (ex AstraZeneca): Auch dieser Vektorimpfstoff verändert menschliche Gene nicht. Der Träger (Vektor) enthält zwar DNA, aber er verfügt nicht über die nötigen Eigenschaften, um sich in menschliches Erbgut integrieren zu können.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 11.02.2021

Wie lange hält der Impfschutz an?

Es ist noch nicht bekannt, ob der Schutz für einige Monate oder für einige Jahre anhält. Folglich kann nicht ausgeschlossen werden, dass nach einer gewissen Zeit eine Auffrischimpfung notwendig sein wird.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 01.02.2021

Birgt die Impfung gegen Sars-CoV-2 ein Risiko für Personen, die an Zöliakie leiden?

Es gibt keine wissenschaftlichen Hinweise, dass bei Menschen, die an Zöliakie leiden, im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ein höheres Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen durch die Impfung gegen Sars-CoV-2 besteht. Für sie gelten dieselben Empfehlungen der Gesundheitsbehörden wie für die Bevölkerung im Allgemeinen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 12.01.2021

Ist die Impfung sicher?

Der Impfstoff gegen das SARS-CoV2-Virus hat alle Überprüfungs- und Genehmigungsprozesse durchlaufen, die auch für andere Impfungen vorgesehen sind. Daran waren zehnmal so viele Personen beteiligt, wie bei vergleichbaren Studien zur Entwicklung eines Impfstoffes. So war es möglich, groß angelegte Studien für die Erprobung der Wirksamkeit und der Sicherheit durchzuführen. Außerdem ist das Verfahren nicht neu, es kommt aus der Krebsforschung und wird dort schon seit 25 Jahren am Menschen angewandt.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.02.2021

Welche Risiken haben diese neuen Impfstoffe?

Das einzige bekannte ernsthafte Risiko ist eine allergische Reaktion, die bei Personen auftreten kann, die bereits früher allergisch auf eine Impfung oder auf einen der Bestandteile der neuen Impfstoffe reagiert haben. Eine derartige allergische Reaktion lässt sich aber gut behandeln.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 03.02.2021

Kann man, wenn man sich hat impfen lassen, auf die Sicherheitsmaßnahmen verzichten?

Nein, denn es ist noch nicht bekannt, ob die Impfung nur gegen die Erkrankung schützt oder ob sie auch die Ansteckung anderer Personen verhindern kann. Somit müssen die Hygienemaßnahmen wie Abstand halten und Mund-Nasen-Schutz tragen weiterhin auch von geimpften Personen eingehalten werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 01.02.2021

Mit welchen Nebenwirkungen ist zu rechnen?

Die genannten Impfstoffe werden derzeit weltweit an mehrere Millionen Personen verabreicht. Bei einem Teil der Geimpften sind am Tag der Impfung oder in den folgenden ein bis zwei Tagen leichte Nebenwirkungen aufgetreten:
• Schmerzen an der Impfstelle
• Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Muskel- oder Gelenkschmerzen, Schüttelfrost, Fieber.
Die Symptome sind meist mild, in seltenen Fällen etwas ausgeprägter. Nach ein bis drei Tagen sind die Beschwerden vorüber, zur Linderung kann bei Bedarf Paracetamol eingenommen werden.
Generell treten bei den Impfstoffen Pfizer BioNTech und Moderna die Nebenwirkungen eher nach der zweiten Dosis auf, bei Vaxzevria (ex AstraZeneca) eher nach der ersten. 

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 019.02.2021

Was soll ich tun, wenn Nebenwirkungen auftreten?

Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an Ihren Arzt/Ihre Ärztin für Allgemeinmedizin.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 12.01.2021

Können Personen trotz Impfung andere Leute anstecken?

Das ist noch Gegenstand von wissenschaftlichen Untersuchungen. Von anderen Infektionen weiß man aber, dass eine Weiterverbreitung, nach der zweiten Impfung, nicht mehr möglich ist. Deshalb ist es medizinisch äußerst unwahrscheinlich, dass man trotz Impfung andere Menschen anstecken kann. Trotzdem sollen geimpfte Personen auf jeden Fall weiterhin die Sicherheitsmaßnahmen einhalten.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.02.2021

Es wurden jetzt Mutationen des SARS-CoV-2-Virus festgestellt: Hilft die Impfung auch gegen diese?

Mutationen von Viren gibt es immer wieder. Experten gehen davon aus, dass die Impfung auch gegen diese neuen Mutationen wirkt. Ein tödlicher Verlauf der Erkrankung ist für geimpfte Personen nahezu ausgeschlossen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 17.02.2021

Bietet die Impfung einen hundertprozentigen Schutz?

Die Wirksamkeit des Impfstoffs von Pfizer BioNTech liegt bei 95 Prozent und jener von Moderna bei 94,1 Prozent. Das heißt wie bei jeder Impfung, dass es Menschen geben wird, die trotz Impfung keinen ausreichenden Schutz aufbauen. Deshalb ist es wichtig, weiterhin die Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten.
Vaxzevria (ex AstraZeneca): Die Wirksamkeit hängt von der Dosierung und vom zeitlichen Abstand zwischen erster und zweiter Dosis ab. In Südtirol wird die zweite Dosis nach drei Monaten verabreicht. Damit erreicht sie eine Wirksamkeit von 82,4 Prozent. 

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 04.03.2021

Warum liest und hört man zur Wirksamkeit des Impfstoffes von Vaxzevria (ex AstraZeneca) öfters unterschiedliche Werte?

Das hängt davon ab, von welchem Parameter gesprochen wird. Die 59,5% beziehen sich auf die Vorbeugung einer symptomatischen Erkrankung. Die 82,4% beziehen sich auf die Wirksamkeit der Impfung (Antikörperbildung), wenn die 2. Dosis nach drei Monaten verabreicht wird.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 15.03.2021

Covid-19-Impfung - Der Impfablauf

Wie wird die Impfung verabreicht?

Pfizer BioNTech: Der Impfstoff muss zuerst verdünnt werden, sodass aus einer Gabe sechs Dosen werden.
Moderna: Der Impfstoff benötigt keine Verdünnung.
Vaxzevria (ex AstraZeneca): Auch dieser Impfstoff wird nicht verdünnt.

Alle Impfstoffe werden durch eine Injektion in den Oberarm verabreicht.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 11.02.2021

Wer führt die Impfung durch?

Die Verabreichung muss auf jeden Fall durch geschultes ärztliches und pflegerisches Personal erfolgen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 01.02.2021

Was passiert mit den Impfdosen eines geöffneten Fläschchens, wenn vorgemerkte Personen nicht zum Impftermin erscheinen?

Zur Vermeidung der Verschwendung von Impfdosen werden diese am Ende des Tages, wenn sie nicht konservierbar sind, ausnahmsweise an Personen, die zu diesem Zeitpunkt anwesend sind, verimpft, immer auf der Grundlage der Prioritäten, wie sie vom nationalen Impfplan und nachfolgenden Empfehlungen vorgesehen sind. Das heißt, es können beispielsweise Personen geimpft werden, die in die gleiche Prioritätskategorie fallen bzw. zu Gruppen gehören, die auch bereits zur Impfung zugelassen sind.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 22.03.2021

Wie oft muss geimpft werden?

Pfizer BioNtech: Man wird zweimal im Abstand von 21 Tagen geimpft. Etwa eine Woche nach der zweiten Dosis ist der volle Impfschutz erreicht.
Moderna: Man wird zweimal im Abstand von 28 Tagen geimpft. Hier wird der volle Impfschutz zwei Wochen nach der zweiten Dosis erreicht.
Vaxzevria (ex AstraZeneca): Man wird zweimal im Abstand von 3 Monaten geimpft. Der volle Impfschutz ist zwei Wochen nach der zweiten Dosis erreicht.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 19.02.2021

Wieso sind die Abstände zwischen den beiden Impfdosen je nach Impfung unterschiedlich?

Das hängt einerseits von der Art ab, wie der Körper auf die Impfung reagiert und andererseits von den Studien. Die Hersteller haben ihren Impfstoff getestet und geben daraufhin die wirkungsvollste Vorgehensweise vor.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.02.2021

Wenn man zwischen erster und zweiter Dosis erkrankt, bekommt man die zweite Dosis dann trotzdem?

Bei Personen, die nach der ersten Impfstoffdosis, eine bestätigte Coronainfektion aufweisen, stellt die Infektion selbst einen starken Stimulus für das Immunsystem dar und ergänzt wahrscheinlich den Stimulus durch die erste Dosis. Zum jeztigen Zeitpunkt wird die Auffrischungsimpfung nicht empfohlen, da es noch zu wenig Daten diesbezüglich gibt. Dies kann aber bereits in ein paar Monaten anders sein.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 10.03.2021

Wo wird geimpft?

Die Impfung wird in den Impfzentren des Südtiroler Sanitätsbetriebes durchgeführt.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 31.03.2021

Kann ich mich auch beim Hausarzt oder Kinderarzt impfen lassen?

Zur Zeit ist dies noch nicht möglich, aber an der Organisation wird gearbeitet.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 03.02.2021

Was muss man zur Impfung mitbringen?

Bitte bringen Sie einen gültigen Ausweis und Ihre Gesundheitskarte mit. Falls Sie Medikamente nehmen, sollten Sie eine Liste der Medikamente und eventuelle Arztbriefe mitbringen. Wenn möglich, laden Sie auch den Anamnesebogen und die Einverständniserklärung herunter und bringen beides ausgefüllt mit. Sie finden diese Dokumente unter www.coronaschutzimpfung.it (Downloads).

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 18.02.2021

Kann man diese Impfung zusammen mit anderen Impfungen erhalten?

Nein, es wird nur diese Impfung verabreicht. Der Abstand zu einer anderen Impfung (z.B. Grippeimpfung) sollte mindestens 14 Tage betragen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 11.01.2021

Ich habe vor der Impfung Schmerzmittel eingenommen. Kann ich trotzdem geimpft werden?

Es ist kein Problem, wenn vor der Impfung (auch Tage vorher) Schmerzmittel (z.B. Paracetamol, Ibuprofen) eingenommen werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.03.2021

Ich nehme eine Vielzahl von Medikamenten. Mit wem kann ich darüber sprechen, ob eine Impfung angebracht ist?

Beim Anamnesegespräch vor der Impfung besteht die Möglichkeit, Fragen zu den Medikamenten zu stellen, die eingenommen werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.03.2021

Ist es möglich, einige Tage nach der Impfung, zur Blutspende zu gehen?

Ja, man kann ohne Sorge zur Blutspende gehen und muss auch nicht nach der Impfung bestimmte Tage warten. Es handelt sich sowohl bei Pfizer BioNTech, als auch bei Moderna und Vaxzevria (ex AstraZeneca) um einen inaktivierten Impfstoff, der nicht über die nötigen Eigenschaften verfügt, um sich in das menschliche Erbgut integrieren zu können. Auch das Deutsche Rote Kreuz hat sich in dieser Hinsicht geäußert: https://www.blutspende-leben.de/aktuelles/blutspende-nach-corona-schutzimpfung.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.03.2021

Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?

Wer wird zuerst geimpft?

Den Vorrang bei den Impfungen haben besonders exponiertes Gesundheitspersonal, Haus- und Kinderärzte, Personal und Bewohnerinnen und Bewohner der Seniorenwohnheime und Langzeitpflege-Einrichtungen, über 80-jährige Personen und Mitarbeiter der Rettungskette. Es werden nicht alle zum selben Zeitpunkt geimpft, sondern die Impfung läuft über einen längeren Zeitraum.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 04.03.2021

Welche Personen sollen nicht geimpft werden?

Bei akuter Erkrankung (Fieber, etc.) sollte die Impfung verschoben werden. Wer früher auf eine Impfung oder auf einen Bestandteil der Impfstoffe allergisch reagiert hat, sollte vor der Impfung seinen/ihren Hausarzt kontaktieren. Bei Personen, die kürzlich an COVID-19 erkrankt waren, ist eine Impfung möglich, es sollten aber drei Monate seit der Erkrankung vergangen sein. Eine Antikörperbestimmung vor der Impfung ist nicht nötig. Chronische Krankheiten oder die Einnahme von Medikamenten sind keine Kontraindikationen für die Impfung. Bei einer Immunschwäche oder einer immunsupprimierenden Behandlung kann die Wirksamkeit der Impfung möglicherweise vermindert sein. Aufgrund von fehlenden Daten und weil sie kaum schwer erkranken, werden Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren (Pfizer BioNTech) bzw. 18 Jahren (Moderna und Vaxzevria (ex AstraZeneca)) nicht geimpft.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 04.03.2021

Können schwangere oder stillende Frauen sich impfen lassen?

Ja, schwangere oder stillende Frauen können sich impfen lassen. Die Schwangerschaft stellt keine Kontraindikation für die Impfung dar, da insbesondere in Kombination mit anderen Risikofaktoren (wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Adipositas), ein höheres Risiko bei schwerer Covid-19-Erkrankung besteht. Bisher liegen aber nur sehr begrenzte Daten über die Anwendung dieser Impfstoffe während der Schwangerschaft und Stillzeit vor. Deshalb sollte die Impfung in enger Absprache mit ihrem Vertrauensarzt/ihrer Vertrauensärztin entschieden werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.03.2021

Soll man vor der Impfung einen Antikörpertest machen, um zu entscheiden, ob man sich impfen lassen soll?

Nein, das ist nicht vorgesehen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 12.01.2021

Sollen sich Menschen mit chronischen Erkrankungen, Diabetes, Tumoren und Herz-Kreislauf-Erkrankungen impfen lassen?

Genau bei diesen Personen ist das Risiko einer schweren Komplikation im Falle einer Covid-19-Erkrankung besonders groß, deshalb werden sie bei der Impfung auch anderen Personengruppen vorgezogen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

Sollen sich immungeschwächte Menschen oder Menschen mit Autoimmunerkrankungen impfen lassen?

Immungeschwächte Personen und solche mit Autoimmunerkrankungen, bei denen es keine Kontraindikationen gibt, können sich impfen lassen. Eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin ist auf jeden Fall notwendig.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

Sollen Menschen, die unter Allergien leiden, sich impfen lassen?

Wie bei jeder Impfung sollen Menschen, die unter Allergien leiden, sich bezüglich der Impfung mit ihrem behandelnden Arzt/ihrer behandelnden Ärztin beraten. Menschen, die eine Allergie gegen die im Impfstoff enthaltenen Substanzen haben, müssen sich vor der Impfung unbedingt ärztlich beraten lassen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

Wann kann man sich impfen lassen?

Bei der Covid-19-Impfung werden besonders gefährdete Personen- und Patientengruppen zuerst geimpft. Informationen dazu auf coronaschutzimpfung.it (Wann bin ich dran). Der konkrete Impfplan hängt von den jeweiligen Liefermengen von Seiten des Staates ab.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 01.04.2021

Sollen sich Menschen, die Covid-19 durchgemacht haben, auch impfen lassen?

Ja, Personen mit einer zuvor bestätigten SARS-CoV-2-Infektion werden unabhängig davon, ob sie symptomatisch waren oder nicht, mindestens 3 Monate, spätestens jedoch 6 Monate nach einer positiven Infektion mit einer Einzeldosis Impfstoff geimpft. Eine Ausnahme stellen immungeschwächte Personen dar, sie bekommen 2 Impfdosen. Außerdem können sich die Indikationen, aufgrund des Auftretens von Varianten, ändern.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 10.03.2021

Werden nur italienische Staatsbürger geimpft?

Nein, gemäß nationalem Impfplan, impft jede Region oder Autonome Provinz nicht nur die ansässige Bevölkerung, sondern auch jene Personen, die sich aus Arbeitsgründen, familiären Gründen oder aus anderen gerechtfertigten und nachweislichen Gründen in der Region oder Autonomen Provinz dauerhaft aufhalten.

Für Südtirol bedeutet dies, dass alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in Südtirol aufhalten, Anrecht auf die kostenlose Coronaschutz-Impfung haben. Somit haben auch nicht hier ansässige oder nicht in den Landesgesundheitsdienst eingeschriebene Bürgerinnen und Bürger das Anrecht auf die kostenlose Coronaschutz-Impfung, wenn sie entsprechend den Kriterien des nationalen Impfplanes an der Reihe sind. Personen die nicht in den Landesgesundheitsdienst eingetragen sind, müssen sich vor der Vormerkung im Gesundheitssprengel melden, um ihre Position in der Datenbank Sabesana zu öffnen. Erst dann können sie sich vormerken und die Impfung durchführen lassen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 30.03.2021

Covid-19-Impfung - Impfung für das Schulpersonal

Wenn ich zwar impfberechtigt bin, aber mich aktuell nicht angemeldet habe/anmelden konnte, wann gibt es weitere Impftermine?

Über die Plattform sanibook.sabes.it können Termine, die von den anderen Altersgruppen nicht in Anspruch genommen werden, kurzfristig gebucht werden („Last-minute-Plätze“).

Südtiroler Sanitätsbetrieb und Autonome Provinz Bozen, Stand: 12.04.2021

Wo findet man Informationen über die Impfung des Schulpersonals?

Konsultieren Sie bitte regelmäßig die Homepage der Bildungsdirektion.

Südtiroler Sanitätsbetrieb und Autonome Provinz Bozen, Stand: 24.02.2021

Muss ich mich im Gesundheitsbezirk anmelden, in dem ich wohnhaft bin oder ist die Auswahl frei?

Die Auswahl ist frei.

Südtiroler Sanitätsbetrieb und Autonome Provinz Bozen, Stand: 18.02.2021

Ist meine Anmeldung auch dann gültig, wenn ich keine Bestätigung (z.B. SMS) bekommen habe?

Ja, die Anmeldung ist auch dann gültig.

Südtiroler Sanitätsbetrieb und Autonome Provinz Bozen, Stand: 18.02.2021