Häufige Fragen und Antworten zur Impfung.

Covid-19-Impfung - Auffrisch-Impfung

Welche Personenkategorien haben bei der Auffrisch-Impfung oder „Booster“-Dosis der Anti-SARS-CoV-2-Impfung Vorrang?
Die Verabreichung der Auffrischdosis erfolgt prioritär:
• an Ransplantationspatienten,
• sowie an Personen mit nachgewiesener Immunschwäche

Die Verabreichung einer „Booster“-Dosis des Impfstoffes SARS-CoV-2/COVID-19 (als Auffrischung nach einem Primärzyklus) ist vorrangig für folgende Kategorien empfohlen:
• Personen ab 80 Jahren,
• Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Gäste der Seniorenheime

Die Verabreichung der Auffrischdosis „Booster“ wird progressiv folgenden Kategorien empfohlen:
 
• allen Personen ab 80 Jahren,
• allen MitarbeiterInnen und BewohnerInnen der Seniorenwohnheime,
• allen Tätigen in Gesundheitsberufen und im Gesundheitswesen,
• allen Personen ab 18 Jahren mit hoher Fragilität durch Begleiterkrankungen, 
• allen Personen ab 60 Jahren

Quelle: Gesundheitsministerium, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 14.10.2021
Sollte vor der Auffrisch-Impfung gegen COVID-19 eine Antikörperbestimmung durchgeführt werden?
Fälschlicherweise nehmen viele Menschen an, dass bei hohem Antikörperspiegel nach der Grundimmunisierung gegen Covid-19 oder einer SARS-CoV-2-Infektion keine (Auffrisch-)Impfung verabreicht werden sollte. Das ist jedoch nicht korrekt.

Es ist nicht bekannt, ab welchem Wert von einem ausreichenden Schutz vor der Erkrankung ausgegangen werden kann. Es ist daher auch nicht empfohlen, vor der Verabreichung der (Auffrisch-)Impfung mittels serologischer Antikörpertestung zu prüfen, ob weiterhin ein Schutz vor COVID-19 besteht. Sicherheitsbedenken für eine (Auffrisch-)Impfung bei noch bestehender Immunität gibt es nicht.

Quelle: Robert Koch Institut, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 17.11.2021
Was ist eigentlich eine Auffrisch- bzw. Booster-Impfung?

Dabei handelt es sich um eine weitere Impfung: Vollständig geimpfte Personen erhalten eine zusätzliche Dosis eines zugelassenen Impfstoffs gegen Covid-19. Diese Impfung wird auch als Booster bezeichnet, weil damit der im Laufe der Zeit nachlassende Immunschutz wieder stimuliert wird. Das Gesundheitsministerium hat dazu ausschließlich die Verwendung eines mRNA-Impfstoffes (Pfizer oder Moderna) genehmigt, unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verwendet worden ist.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 18.11.2021 

Warum ist die Auffrisch- oder Booster-Impfung wichtig?

Aktuelle Daten zeigen, dass die Impfwirkung, auch bezüglich der Verhinderung einer Erkrankung mit Symptomen, wieder nachlässt. Wie lange der Immunschutz anhält, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie vom verwendeten Impfstoff, der spezifischen Immunantwort oder dem Lebensalter. Je länger die Impfung zurückliegt, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit sich zu infizieren.
Die Auffrisch-Impfung führt binnen weniger Tage zu einem starken Anstieg des Antikörpertiters, sodass sehr rasch wieder ein guter Schutz gegeben ist.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 18.11.2021  

Welche Erfahrungen gibt es bisher mit der Auffrisch- oder Booster-Impfung?

Israel war eines der ersten Länder, welches die Pandemie mit einer flächendeckenden Impfkampagne unter Kontrolle gebracht hat. Es zeigte sich jedoch, dass die Impfwirkung etwa nach einem halben Jahr wieder nachlässt. Das führte insbesondere bei alten und gebrechlichen Menschen dazu, dass sie auch wieder schwer erkranken können, obwohl sie noch immer viel besser geschützt gelten als ohne Impfung.
Gemäß wissenschaftlichen Erkenntnissen erhöht eine Corona-Auffrisch-Impfung die Schutzwirkung der Impfung wieder beträchtlich. In Israel wurden z.B. bei Dreifach-Geimpften 10 Mal weniger Infektionen und knapp 20 Mal weniger schwere Erkrankungen nachgewiesen als bei Zweifach-Geimpften.   
Die Auffrisch- oder Booster-Impfung trägt demnach zur Verstärkung des Immunschutzes aller Bevölkerung- und Altersgruppen bei.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 18.11.2021  

Wer sollte jetzt eine Auffrisch- oder Booster-Impfung bekommen?

Die Auffrisch-Impfung wird allen Menschen empfohlen, deren letzte Impfung mindestens 5 Monate zurückliegt. Patientinnen und Patienten mit Immundefiziten sollten sich bereits 28 Tage nach der letzten Impfung einen Booster verabreichen lassen.

Quelle: Gesundheitsministerium, Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 23.11.2021  

Kann ich eine Auffrisch-Impfung bekommen, wenn ich im Ausland bereits mit einem nicht in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoff (z.B. Sinovac, Sputnik usw.) geimpft worden bin?

Personen, die im Ausland bereits mit einem nicht in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoff geimpft worden sind, können eine Auffrischdosis mit einem m-RNA-Impfstoff in den zugelassenen "Booster"-Dosierungen frühestens nach 28 Tagen und maximal bis zu 6 Monaten (180 Tagen) nach Abschluss ihres Impfzyklus erhalten. Der Abschluss eines derartigen integrierten Impfzyklus wird als gleichwertig anerkannt und berechtigt zum Greenpass.
Bei Überschreitung des maximalen Zeitraums von 6 Monaten nach Abschluss des Impfzyklus mit einem in der EU nicht zugelassenen Impfstoff, oder wenn dieser nicht abgeschlossen worden ist, kann ein vollständigen Impfzyklus mit m-RNA-Impfstoff durchgeführt werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 18.11.2021  

Wie lange ist der grüne Pass nach der dritten Dosis gültig?

Die neue Bescheinigung für die dritte Dosis wird am Tag nach der Impfung ausgestellt und ist 12 Monate lang ab dem Datum der Verabreichung der zusätzlichen Dosis für den abgeschlossenen Zyklus gültig. Die Bescheinigung wird automatisch aktualisiert.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 18.11.2021  

Kann mich die Auffrisch-Impfung gegen die gefährliche Delta-Variante schützen?

Untersuchungen haben die Wirksamkeit einer Auffrischdosis auch gegen die derzeit vorherrschende Delta-Variante eindeutig nachgewiesen. Die Auffrisch- oder Booster-Impfung erhöht die Schutzwirkung gegen Deltavariante um das Elffache.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 18.11.2021  

Covid-19-Impfung - Die Impfstoffe

Welche Impfstoffe stehen zur Verfügung?

Zur Zeit stehen in Italien die Impfstoffe Pfizer und BioNTech, Moderna, Vaxzevria (ex AstraZeneca) und Johnson & Johnson zur Verfügung.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 29.04.2021

Was sind das für Impfstoffe, die jetzt zum Einsatz kommen?
Der Impfstoff, der von den Firmen Pfizer und BioNTech entwickelt wurde, heißt Covid-19 mRNA BNT162b2 (Comirnaty). Der Impfstoff, der von der Firma Moderna entwickelt wurde, heißt mRNA -1273. Beides sind sogenannte ""Boten-Impfstoffe"". Der Impfstoff der Firma AstraZeneca heißt Vaxzevria. Der Impfstoff der Firma Johnson & Johnson heißt Covid-19 Janssen. Bei beiden handelt es sich um einen Vektorimpfstoff. Auf Grundlage des Rundschreibens des italienisches Gesundheitsministeriums vom 11.06.2021 (Ministero della Salute) werden die beiden Vektorimpfstoffe Vaxzevria von AstraZeneca und Janssen von Johnson & Johnson nur mehr an Personen ab 60 Jahren verabreicht. Produktinformationen zu den Impfstoffen finden Sie unter coronaschutzimpfung.it (Downloads).

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 15.06.2021

Was ist in einem Boten-RNA-Impfstoff enthalten und wie wirkt er?

Eine Boten-RNA ist ein kleines Stück des genetischen Codes, der benötigt wird, um eines oder mehrere Virus-Eiweiße herzustellen. Im Fall der Impfung gegen das Coronavirus enthält die Boten-RNA lediglich die Information zur Herstellung der stachelförmigen Oberflächen-Eiweiße (Spike-Protein) des Coronavirus. Die Impfung kann somit kein COVID-19 verursachen. Die Boten-RNA ist in winzigen Fettkügelchen eingeschlossen, damit sie in den Körper injiziert werden kann. Beide Impfstoffe enthalten keine Wirkverstärker/Adjuvantien (beispielsweise Aluminium oder andere). Sobald der Impfstoff in den Körper injiziert ist, werden die Fettkügelchen von den umliegenden Zellen „geschluckt“. Diese Zellen lesen den darin enthaltenen RNA-Code ab und stellen dann im Zeitraum von zwei Tagen die Oberflächen-Eiweiße des Virus her, welche anschließend vom menschlichen Immunsystem erkannt werden. Das Immunsystem produziert daraufhin Antikörper sowie spezialisierte weiße Blutkörperchen gegen die Oberflächen-Eiweiße. Damit wird das Coronavirus im Falle einer Infektion rasch erkannt.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 01.02.2021

Was ist ein Vektorimpfstoff und wie wirkt er?

Der Vektor enthält Teile des abgeschwächten Virus. Der Vektorimpfstoff wird injiziert, der Körper erkennt das abgeschwächte Virus als Angreifer und beginnt dagegen Antikörper zu produzieren.

Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 10.02.2021

Wie konnten diese Impfstoffe so schnell entwickelt werden?

Dafür gibt es verschiedene Gründe. Einerseits stand viel Geld zur Verfügung. So konnten sehr viele Forscher parallel forschen und deshalb schneller einen Impfstoff entwickeln. Gleichzeitig muss bei anderen Impfstoffen üblicherweise gewartet werden, bis eine gewisse Anzahl an Menschen effektiv erkrankt, um den Impfstoff testen zu können. In einer Pandemie wie dieser, in der Menschen sich ständig infizieren, kann auch schneller getestet werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.02.2021

Wieviel kostet die Impfung?

Die Impfung ist kostenlos.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

Wo werden die Impfstoffe aufbewahrt?

Die Impfstoffe werden im Krankenhaus Bozen aufbewahrt und dort in Behältern bei -80 und -60 Grad (Pfizer BioNTech) bzw. zwischen -25 und -15 Grad (Moderna und Johnson & Johnson) gelagert. Sie werden dann auf die 7 Krankenhäuser des Südtiroler Sanitätsbetriebes aufgeteilt. Nach dem Auftauen haben die Impfstoffe unterschiedliche Haltbarkeitszeiten: bei einer konstanten Temperatur zwischen 2 und 8 Grad muss der Impfstoff von Pfizer BioNTech innerhalb von 5 Tagen, der Impfstoff von Moderna innerhalb 30 Tage und der Impfstoff von Johnson & Johnson innerhalb 3 Monaten aufgebraucht werden. Der Impfstoff von Vaxzevria (ex AstraZeneca) kann hingegen bis zum Verfallsdatum in einem normalen Kühlschrank bei 2 bis 8 Grad gelagert werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 29.04.2021

Was versteht man unter einer heterologen Impfung? 
Das Gesundheitsministerium hat für alle Unter-60-Jährigen, welche vorab eine Dosis Vaxzevria (Ex-AstraZeneca) erhalten haben, angeordnet, dass diese den kompletten Impfzyklus mit der Zweitimpfung einer Dosis Comirnaty (Pfizer/BioNTech) oder Moderna, zu verabreichen nach 8-12 Wochen, beenden müssen. Durch den Wechsel des Impfstoffes wird diese Impfung auch heterologe oder Kreuzimpfung genannt. 
Deshalb wird der komplette Impfzyklus mit Vaxzevria nur mehr von Personen, welche mindestens 60 Jahre alt sind und die Erstdosis erhalten haben, abgeschlossen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb: Stand: 29.07.2021
Kann die Coronaschutzimpfung gleichzeitig mit der Grippeschutzimpfung erfolgen oder muss zwischen den beiden Impfungen ein Abstand eingehalten werden?
Die Coronaschutzimpfung und die Grippeschutzimpfung können in einer einzigen Impfsitzung verabreicht werden. Das gilt sowohl für die Coronaschutz-Erstimpfung als auch für die Coronaschutz-Auffrischimpfung.
Nicht empfohlen wird hingegen eine gleichzeitige Impfung mit einem Lebendimpfstoff – etwa gegen Gelbfieber, Masern oder Windpocken. In diesem Fall sollte zwischen der Impfung mit einem Lebendimpfstoff und der Coronaschutzimpfung ein Abstand von mindestens 14 Tagen eingehalten werden.

Hinweis: Derzeit wird die neben der Coronaschutzimpfung zusätzlich mögliche Dosis der Grippeschutzimpfung in den Impfzentren ausschließlich an Personen über 60 Jahren bei der Erstimpfung sowie jenen, die den für die Booster-Impfung vorgesehenen Personengruppen angehören (Personen über 80 und besonders gefährdeten Personen), verabreicht.

Quelle: Gesundheitsministerium, Datum: 02.10.2021

Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit

Warum soll man sich impfen lassen?

Tatsächlich verläuft COVID-19 etwa bei Kindern und jungen Erwachsenen meist mild. Trotzdem kann es auch in dieser Altersklasse zu schweren Verläufen mit Krankenhausaufenthalt und manchmal auch langer intensivmedizinischer Behandlung kommen. Aber vor allem bei Personen ab 65 Jahren oder Erwachsenen mit Risikofaktoren wie Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, chronischer Herz- oder Lungenerkrankung, Krebs, immunsupprimierender Behandlung nimmt die Wahrscheinlichkeit eines schweren Krankheitsverlaufs zu. Außerdem kann heute noch niemand abschätzen, welche Langzeitfolgen eine Erkrankung mit Covid-19 - auch mit nur leichten Symptomen - haben kann. Die Hinweise verdichten sich, dass es sehr wohl langfristige gesundheitliche Schäden durch eine Covid-19-Erkrankung geben könnte.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 01.02.2021

Wie wirksam sind die Impfstoffe? 
Schätzungen des ISS (Istituto superiore di Sanità) betreffend des Zeitraumes vom 4. April bis zum 11. Juli ergeben:

- was die Vorbeugung der Infektion betrifft, ist die Gesamt-Wirksamkeit der Impfung bei Personen mit unvollständigem Impfzyklus höher als 70% und bei Personen mit vollständigem Impfzyklus höher als 88%

- was die Vorbeugung von Krankenhausaufnahmen betrifft, steigt die Wirksamkeit auf 80,8% bei unvollständigem Impfzyklus und auf 94,6% bei vollständigem Impfzyklus

- was die Vorbeugung von Aufnahmen in der Intesivabteilung betrifft, liegt die Wirksamkeit bei unvollständigem Impfzyklus bei 88,1% und bei 97,3% bei vollständigem Impfzyklus

- was die Vorbeugung von Todesfall betrifft, liegt die Wirksamkeit bei 79,0% mit unvollständigem Impfzyklus und bei 95,8% bei vollständigem Impfzyklus

Weitere Informationen: Taskforce Covid-19 der Arbteilung für Infektionskrankheiten und informatische Dienste, Istituto superiore di Sanità.

Quelle: Gensundheitsministerium, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 27.08.2021

Ich bin mir bezüglich der Impfentscheidung unsicher. Was kann ich tun?

Akzeptieren Sie Ihre Zweifel voll und ganz. Diese anfängliche Unsicherheit bedeutet, dass etwas sehr wichtig ist und möglichst gut überlegt entschieden werden muss. Suchen Sie sich möglichst verlässliche Informationsquellen wie seriöse Zeitungen, öffentliche Rundfunk- und Fernsehnachrichten, Sendungen mit oder Beiträge von bekannten Wissenschaftlern. Sprechen Sie mit Personen die Sie durch Ihre Impferfahrung beraten können, sie können Ihnen genau erklären, welche Nebenwirkungen sie bemerkt haben. Bitte denken Sie daran: Nebenwirkungen spüren Sie vielleicht, den Schutz der Impfung spüren Sie nicht. Er kann aber Ihr Leben und das vieler anderer retten. Hilfe erhalten Sie auch unter der Webseite "Du bist nicht allein!".

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 12.04.2021

Könnte diese Impfung auch Covid-19 auslösen?

Pfizer BioNTech und Moderna: Nein, denn es handelt sich nicht um einen Lebendimpfstoff. Durch die Impfung erhält der Körper einen Code, der ihm hilft, das Virus zu erkennen und zu bekämpfen. Die mRNA des Impfstoffes baut sich innerhalb weniger Tage auf natürliche Weise ab. Die Impfung enthält also nicht das Virus, sondern nur einen kleinen Teil davon.
Vaxzevria (ex AstraZeneca) und Johnson & Johnson: Nein, denn die Impfstoffe enthalten keine aktiven Viren, sondern nur einen genetischen Bestandteil davon, der den Organismus dazu bringt, spezifische Antikörper zu produzieren.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 29.04.2021

Verändert der Impfstoff die DNA?

Pfizer BioNTech und Moderna: Die Boten-RNA aus den Impfstoffen kann unser Erbgut nicht verändern, da dieses im Zellkern geschützt ist und die RNA nicht in den Zellkern eindringen kann. Es handelt sich also nicht um eine Gentherapie.
Vaxzevria (ex AstraZeneca): Auch dieser Vektorimpfstoff verändert menschliche Gene nicht. Der Träger (Vektor) enthält zwar DNA, aber er verfügt nicht über die nötigen Eigenschaften, um sich in menschliches Erbgut integrieren zu können.
Johnson & Johnson: Nein, dieser Impfstoff verändert die DNA in den menschlichen Chromosomen nicht. Die DNA des Vektors ist ein Adenovirus, welches so verändert wurde, dass es sich nicht in den menschlichen Zellen reproduzieren kann. 

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.05.2021

Wie lange hält der Impfschutz an?

Die Schutzdauer ist noch nicht eindeutig festgelegt, da bis heute die Beobachtungsperiode sehr kurz war. Aber die Kenntnisse zu anderen Arten von Coronaviren deuten darauf hin, dass der Schutz mindestens 9-12 Monate anhalten sollte.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 10.06.2021

Birgt die Impfung gegen Sars-CoV-2 ein Risiko für Personen, die an Zöliakie leiden?

Es gibt keine wissenschaftlichen Hinweise, dass bei Menschen, die an Zöliakie leiden, im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ein höheres Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen durch die Impfung gegen Sars-CoV-2 besteht. Für sie gelten dieselben Empfehlungen der Gesundheitsbehörden wie für die Bevölkerung im Allgemeinen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 12.01.2021

Ich habe den Zeitpunkt der zweiten Impfdosis versäumt. Was muss ich tun?
Auch wenn die vorgesehene Zeitspanne zwischen der Erst- und Zweitdosis überschritten ist, ist es empfehlenswert, den Impfzyklus zu beenden. Aktuelle Daten belegen, dass ein sog. „Boost-Effekt“ auch einige Zeit nach der Erstimpfung zu verzeichnen ist. Es wird daran erinnert, dass die Handhabung der Impfstoffe einer kontinuierlichen Überprüfung nach wissenschaftlichen Kriterien im Laufe der Zeit unterworfen ist.

Bitte einen passenden OPEN DAY-Termin aussuchen, oder, wenn eine Vormerkung notwendig ist, ein Mail samt der Telefonnummer schicken an: infovax@sabes.it

Quelle: Agenzia italiana del farmaco, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 28.08.2021
Ist die Impfung sicher?

Der Impfstoff gegen das SARS-CoV2-Virus hat alle Überprüfungs- und Genehmigungsprozesse durchlaufen, die auch für andere Impfungen vorgesehen sind. Daran waren zehnmal so viele Personen beteiligt, wie bei vergleichbaren Studien zur Entwicklung eines Impfstoffes. So war es möglich, groß angelegte Studien für die Erprobung der Wirksamkeit und der Sicherheit durchzuführen. Außerdem ist das Verfahren nicht neu, es kommt aus der Krebsforschung und wird dort schon seit 25 Jahren am Menschen angewandt.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.02.2021

Welche Risiken haben diese neuen Impfstoffe?

Bei Personen, die bereits früher allergisch auf eine Impfung oder auf einen der Bestandteile der neuen Impfstoffe reagiert haben, können in seltenen Fällen allergische Reaktionen auftreten. Eine derartige allergische Reaktion lässt sich aber gut vor Ort behandeln.

Bei den beiden Vektorimpfstoffen Vaxzevria von AstraZeneca und Janssen von Johnson & Johnson ist es bei jüngeren Personen in sehr seltenen Fällen zu Thrombotischen Thromozytopenien gekommen, weswegen diese Impfstoffe auf Grundlage des Rundschreibens des italienisches Gesundheitsministeriums vom 11.06.2021 nur mehr an Personen ab 60 Jahren verabreicht werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 21.06.2021

Mit welchen Nebenwirkungen ist zu rechnen?

Die genannten Impfstoffe werden derzeit weltweit an mehrere Millionen Personen verabreicht. Bei einem Teil der Geimpften sind am Tag der Impfung oder in den folgenden ein bis zwei Tagen leichte Nebenwirkungen aufgetreten:
• Schmerzen an der Impfstelle
• Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Muskel- oder Gelenkschmerzen, Schüttelfrost, Fieber.
Die Symptome sind meist mild, in seltenen Fällen etwas ausgeprägter. Nach ein bis drei Tagen sind die Beschwerden vorüber, zur Linderung kann bei Bedarf Paracetamol eingenommen werden.
Generell treten bei den Impfstoffen Pfizer BioNTech und Moderna die Nebenwirkungen eher nach der zweiten Dosis auf, bei Vaxzevria (ex AstraZeneca) eher nach der ersten. 

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 019.02.2021

Was soll ich tun, wenn Nebenwirkungen auftreten?

Melden Sie aufgetretene Nebenwirkungen bitte an Ihren Arzt/Ihre Ärztin für Allgemeinmedizin bzw. an VigiCOVID.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 03.05.2021

Es wurden jetzt Mutationen des SARS-CoV-2-Virus festgestellt: Hilft die Impfung auch gegen diese?

Mutationen von Viren gibt es immer wieder. Experten gehen davon aus, dass die Impfung auch gegen diese neuen Mutationen wirkt. Ein tödlicher Verlauf der Erkrankung ist für geimpfte Personen nahezu ausgeschlossen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 17.02.2021

Bietet die Impfung einen hundertprozentigen Schutz?

Die Wirksamkeit des Impfstoffs von Pfizer BioNTech liegt bei 95 Prozent und jener von Moderna bei 94,1 Prozent. Das heißt wie bei jeder Impfung, dass es Menschen geben wird, die trotz Impfung keinen ausreichenden Schutz aufbauen. Deshalb ist es wichtig, weiterhin die Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten.
Vaxzevria (ex AstraZeneca): Die Wirksamkeit hängt von der Dosierung und vom zeitlichen Abstand zwischen erster und zweiter Dosis ab. In Südtirol wird die zweite Dosis nach drei Monaten verabreicht. Damit erreicht sie eine Wirksamkeit von 82,4 Prozent.
Die Wirksamkeit von Johnson & Johnson beträgt 76,7 Prozent nach 14 Tagen und 85,4%  nach 28 Tagen. 

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.05.2021

Wurden die Impfstoffe ausreichend getestet?
Die Forschung zu den COVID-19-Impfstoffen hat keine Phase der Überprüfung der Wirksamkeit und Sicherheit, welche für die Entwicklung eines neuartigen Medikaments vorgesehen sind, ausgelassen. Im Gegenteil, diese kann auf eine hohe Anzahl von Freiwilligen zurückblicken, rund zehnmal so viel wie es in Vergleichsstudien zu anderen Impfungen der Fall war. Dass die Impfstoffe so rasch entwickelt und zugelassen wurden, ist zum einen den neuen Technologien und den großzügig vorhandenen Ressourcen, die in kürzester Zeit vorhanden waren, zu verdanken, zum anderen auch einem neuartigen Genehmigungsverfahren durch die zuständigen Behörden, welche Schritt für Schritt die Ergebnisse überprüft haben -  im Unterschied zu vorherigen Studien, bei denen diese Genehmigung erst am Ende des gesamten Forschungsprozesses erfolgte.

Quelle: Agenzia italiana del farmaco, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 10.08.2021

Covid-19-Impfung - Der Impfablauf

Wie wird die Impfung verabreicht?

Pfizer BioNTech: Der Impfstoff muss zuerst verdünnt werden, sodass aus einer Gabe sechs Dosen werden.
Moderna: Der Impfstoff benötigt keine Verdünnung.
Vaxzevria (ex AstraZeneca) und Johnson & Johnson: Auch diese Impfstoffe brauchen keine Verdünnung.
Alle Impfstoffe werden durch eine Injektion in den Oberarm verabreicht.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 29.04.2021

Wer führt die Impfung durch?

Die Verabreichung muss auf jeden Fall durch geschultes ärztliches und pflegerisches Personal erfolgen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 01.02.2021

Was passiert mit den Impfdosen eines geöffneten Fläschchens, wenn vorgemerkte Personen nicht zum Impftermin erscheinen?

Zur Vermeidung der Verschwendung von Impfdosen werden diese am Ende des Tages, wenn sie nicht konservierbar sind, ausnahmsweise an Personen, die zu diesem Zeitpunkt anwesend sind, verimpft, immer auf der Grundlage der Prioritäten, wie sie vom nationalen Impfplan und nachfolgenden Empfehlungen vorgesehen sind. Das heißt, es können beispielsweise Personen geimpft werden, die in die gleiche Prioritätskategorie fallen bzw. zu Gruppen gehören, die auch bereits zur Impfung zugelassen sind.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 22.03.2021

Wie oft muss geimpft werden?

Pfizer BioNtech: Man wird zweimal im Abstand von 21 Tagen geimpft. In besonderen Fällen kann bei der Anamnese der Abstand reduziert werden. Etwa eine Woche nach der zweiten Dosis ist der volle Impfschutz erreicht. 
Moderna: Man wird zweimal im Abstand von 28 Tagen geimpft. In besonderen Fällen kann bei der Anamnese der Abstand reduziert werden. Hier wird der volle Impfschutz zwei Wochen nach der zweiten Dosis erreicht.
Vaxzevria (ex AstraZeneca): Man wird zweimal im Abstand von 3 Monaten geimpft. Der volle Impfschutz ist zwei Wochen nach der zweiten Dosis erreicht. Personen unter 60 Jahren, denen die erste Impfdosis mit Vaxzevria verabreicht wurde, erhalten auf Grundlage des Rundschreibens des italienisches Gesundheitsministeriums vom 11.06.2021 die Zweitimpfung mit einem mRNA Impfstoff.
Johnson & Johnson: Es ist nur eine Impfdosis notwendig und der volle Impfschutz ist zwei Wochen nach der Impfung erreicht.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 23.07.2021

Wieso sind die Abstände zwischen den beiden Impfdosen je nach Impfung unterschiedlich?

Das hängt einerseits von der Art ab, wie der Körper auf die Impfung reagiert und andererseits von den Studien. Die Hersteller haben ihren Impfstoff getestet und geben daraufhin die wirkungsvollste Vorgehensweise vor.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.02.2021

Wenn man nach der ersten Dosis an Covid-19 erkrankt, erhält man noch eine zweite Dosis? Wie verhält es sich mit dem Green Pass?

Die Haltung des Gesundheitsministeriums ist, dass in diesem Fall die erste Dosis die Wirksamkeit nicht aufgebaut hat. Nach der ausreichend dokumentierten Genesung (mit PCR-Test) wird ein entsprechender Green Pass nach Genesung ausgestellt, der 6 Monate ab Genesung gültig ist. Mit Erhalt der zweiten Impfung wird der Impfzyklus abgeschlossen und eine-Green Pass mit einer Gültigkeit von 9 Monaten ab der 2. Dosis ausgestellt.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Infovac; Stand: 13.08.2021

Wo wird geimpft?

Die Impfung kann in den Impfzentren des Südtiroler Sanitätsbetriebes und bei den Ärzten für Allgemeinmedizin, die die Impfung durchführen, gemacht werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 01.06.2021

Kann ich mich auch beim Hausarzt oder Kinderarzt impfen lassen?

Wenn der Hausarzt die Impfaktion unterstützt und berechtigt wurde, im Ambulatorium zu impfen, ist die Impfung beim Hausarzt möglich (ÄrztInnen für Allgemeinmedizin, die die Impfung durchführen).

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 21.06.2021

Was muss man zur Impfung mitbringen?

Bitte bringen Sie einen gültigen Ausweis und Ihre Gesundheitskarte mit. Falls Sie Medikamente nehmen, sollten Sie eine Liste der Medikamente und eventuelle Arztbriefe mitbringen. Wenn möglich, laden Sie auch den Anamnesebogen und die Einverständniserklärung herunter und bringen beides ausgefüllt mit. Sie finden diese Dokumente unter www.coronaschutzimpfung.it (Downloads).

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 18.02.2021

Ich habe vor der Impfung Schmerzmittel eingenommen. Kann ich trotzdem geimpft werden?

Es ist kein Problem, wenn vor der Impfung (auch Tage vorher) Schmerzmittel (z.B. Paracetamol, Ibuprofen) eingenommen werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.03.2021

Ich nehme eine Vielzahl von Medikamenten. Mit wem kann ich darüber sprechen, ob eine Impfung angebracht ist?

Beim Anamnesegespräch vor der Impfung besteht die Möglichkeit, Fragen zu den Medikamenten zu stellen, die eingenommen werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.03.2021

Ist es möglich, einige Tage nach der Impfung, zur Blutspende zu gehen?

Der Centro Nazionale Sangue gibt folgende Hinweise:
- Personen, die mit abgeschwächten Viren geimpft wurden (z. B. Impfstoffe mit viraler Vektortechnologie oder abgeschwächte Lebendviren), können frühestens 4 Wochen nach der Impfung zur Blutspende zugelassen werden.
- Asymptomatische Personen, die mit inaktivierten Viren, Impfstoffen, die keine lebenden Erreger enthalten, oder rekombinanten Impfstoffen (z. B. mRNA-basierte Impfstoffe oder Proteinuntereinheiten) geimpft wurden, können frühestens 48 Stunden nach der Impfung zur Blutspende zugelassen werden.
Als Vorsichtsmaßnahme können Personen, die nach Verabreichung des Anti-SARS-CoV-2-Impfstoffs Symptome entwickelt haben, frühestens 7 Tage nach vollständigem Abklingen der Symptome zur Blutspende zugelassen werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Centro Nazionale Sangue; Stand: 07.07.2021

Wo erhalte ich eine Impfnachweis?

Normalerweise wird der Impfnachweis im Impfzentrum ausgehändigt. Sollte dies nicht der Fall sein, kann er nachträglich beim Hygienedienst des jeweiligen Gesundheitsbezirkes angefordert werden, indem Sie eine Mail an eine der folgenden Adressen schreiben und eine Kopie der eigenen Identitätskarte anhängen. 

- Gesundheitsbezirk Bozen: impfungen.bz@sabes.it
- Gesundheitsbezirk Meran: impfungen.me@sabes.it
- Gesundheitsbezirk Brixen: impfungen.bx@sabes.it
- Gesundheitsbezirk Bruneck: impfungen.bk@sabes.it 

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Infovac; Stand: 13.08.2021

Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?

Welche Personen sollen nicht geimpft werden?

Bei akuter Erkrankung (Fieber, etc.) sollte die Impfung verschoben werden. Wer früher auf eine Impfung oder auf einen Bestandteil der Impfstoffe allergisch reagiert hat, sollte vor der Impfung seinen/ihren Hausarzt kontaktieren. Bei Personen, die kürzlich an COVID-19 erkrankt waren, ist eine Impfung möglich, es sollten aber drei Monate seit der Erkrankung vergangen sein. Eine Antikörperbestimmung vor der Impfung ist nicht nötig. Chronische Krankheiten oder die Einnahme von Medikamenten sind keine Kontraindikationen für die Impfung. Bei einer Immunschwäche oder einer immunsupprimierenden Behandlung kann die Wirksamkeit der Impfung möglicherweise vermindert sein. Aufgrund von fehlenden Daten und weil sie kaum schwer erkranken, werden Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren (Pfizer BioNTech) bzw. 18 Jahren (Moderna) nicht geimpft. Außerdem werden auf Grundlage des Rundschreibens des italienischen Gesundheitsministeriums vom 11.06.2021 Personen unter 60 Jahren die beiden Impfstoffe Vaxzevria und Johnson & Johnson nicht mehr verimpft. Sie erhalten einen mRNA Impfstoff. Das Rundschreiben des italienischen Gesundheitsministeriums vom 18.06.2021 sieht vor, dass in Ausnahmefällen (spezifische Impfkampagne für nicht ansässige Personen, schwer zu erreichende Personen), wenn der Nutzen einer einmaligen Verabreichung offensichtlich ist, der Impfstoff Johnson & Johnson auch an Personen unter 60 Jahren verabreicht werden kann.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 21.06.2021

Soll man vor der Impfung einen Antikörpertest machen, um zu entscheiden, ob man sich impfen lassen soll?

Nein, das ist nicht vorgesehen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 12.01.2021

Sollen sich Menschen mit chronischen Erkrankungen, Diabetes, Tumoren und Herz-Kreislauf-Erkrankungen impfen lassen?

Genau bei diesen Personen ist das Risiko einer schweren Komplikation im Falle einer Covid-19-Erkrankung besonders groß, deshalb werden sie bei der Impfung auch anderen Personengruppen vorgezogen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

Sollen sich immungeschwächte Menschen oder Menschen mit Autoimmunerkrankungen impfen lassen?

Immungeschwächte Personen und solche mit Autoimmunerkrankungen, bei denen es keine Kontraindikationen gibt, können sich impfen lassen. Eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin ist auf jeden Fall notwendig.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

Sollen Menschen, die unter Allergien leiden, sich impfen lassen?

Wie bei jeder Impfung sollen Menschen, die unter Allergien leiden, sich bezüglich der Impfung mit ihrem behandelnden Arzt/ihrer behandelnden Ärztin beraten. Menschen, die eine Allergie gegen die im Impfstoff enthaltenen Substanzen haben, müssen sich vor der Impfung unbedingt ärztlich beraten lassen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

Wann kann man sich impfen lassen?

Die Vormerkung für alle ab 12 Jahren ist seit 11.06.2021 möglich. Informationen dazu auf coronaschutzimpfung.it (Impftermine). Es werden alle Impfstoffe angeboten - siehe Downloads auf www.coronaschutzimpfung.it.

Bei der Vormerkung gilt zu berücksichtigen, dass die Zweitimpfung bei den Impfstoffen von Pfizer/BioNTech und Moderna nach 28 Tagen und bei AstraZeneca/Vaxzevria nach 3 Monaten vorgesehen ist und diese nicht ohne Weiteres verschoben werden kann. Johnson&Johnson ist eine Einzeldosis.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 23.07.2021

Ich war an Corona erkrankt. Wie viele Impfdosen benötige ich und in welcher Zeit?

Laut dem Rundschreiben des Gesundheitsministeriums vom 21.07.2021 ist es möglich, eine einzige Impfstoffdosis an jene Personen zu verabreichen (egal, ob symptomatisch oder nicht), welche eine Infektion mit Corona überstanden haben, sofern die Impfung möglichst innerhalb von 6 Monaten und nicht später als 12 Monate nach der Genesung erfolgt.

Die Erkrankung und Genesung muss mit PCR-Test dokumentiert sein, damit das Gesundheitsministerium diese für den Greenpass anerkennt. Antigen-Schnelltests werden zu diesem Zweck nur anerkannt, wenn sie im Zeitraum vom 14.01.2021 und 11.04.2021 gemacht worden sind.

Für Menschen mit primärer oder sekundärer Immunschwäche, bedingt durch pharmakologische Behandlung, gilt weiterhin die Empfehlung, den kompletten Impfzyklus durchzuführen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Infovac; Stand: 13.08.2021

Wie können sich Personen aus Italien, EU- und Nicht-EU-Ländern, die sich aus Arbeitsgründen in Südtirol dauerhaft aufhalten, hier impfen lassen?

Für Personen im Besitz einer italienischen Steuernummer, die noch nicht im Südtiroler Gesundheitsdienst eingetragen sind, gilt folgendes: Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem Arbeitsvertrag in Südtirol sind ihre Daten dem Sanitätsbetreib bekannt. Sie können sich direkt online vormerken oder ihre Daten samt Telefonnummer schicken an: infovax@sabes.it 

Nach Eintragung erhalten die gemeldeten Personen an die angegebene Mail-Adresse den Hinweis, sich nun für einem Impftermin ihrer Wahl vormerken zu können oder erhalten telefonisch direkt einen Termin.

 

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 27.08.2021

Covid-19-Impfung - Impfung für das Schulpersonal

An wen richtet sich die Impfkampagne in den Schulen?
Die Impfkampagne richtet sich an das gesamte Personal der Kindergärten und Schulen, an die Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren sowie deren Eltern oder Erziehungsberechtigte. Die Impfstationen befinden sich in Bozen, Meran, Brixen, Bruneck, Sterzing, Schlanders, Gröden und Gadertal.

Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 24.08.2021
Wenn ich meine erste Dosis in einer Schulimpfstelle erhalte, wo bekomme ich dann die zweite Impfung?
Sie können die zweite Dosis in einem der Südtiroler Impfzentren oder im Impfbus erhalten - immer innerhalb des für die Zweitimpfung festgelegten Zeitfensters.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 24.08.2021
Können Minderjährige allein zur Impfung kommen?
Nein. Minderjährige müssen von einem Elternteil oder einem Erziehungsberechtigten begleitet werden, um geimpft werden zu können. Ist dies nicht möglich, muss die Begleitperson eine von den Eltern oder den Erziehungsberechtigten unterzeichnete Selbsterklärung vorlegen, die auf https://www.coronaschutzimpfung.it/de/downloads abrufbar ist.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 24.08.2021