Impftage ohne Vormerkung

Die derzeit stark kursierende Deltavariante mit steigenden Zahlen im In- und Ausland hat es gezeigt: Corona ist noch lange nicht vorbei und nur, wenn möglichst viele Menschen geimpft sind, kann man den kommenden Wochen und Monaten mit etwas Gelassenheit entgegensehen. Aus diesem Grund organisiert der Südtiroler Sanitätsbetrieb gemeinsam mit Weißem und Roten Kreuz und den Südtiroler Gemeinden Impftage mit freiem Zugang an.


Impftermine ohne Vormerkung:


  • Bozen, 20. September, Krankenhaus Bozen - Neue Klinik, 08:00 - 13:15 und 14:00 - 16:30 Uhr

  • Meran, 20. September, Impfzentrum Julia, 14:00 - 18:00 Uhr

  • Auer, 21. September, Neues Impfzentrum, Nationalstraße 61, 08:30 - 13:00 und 14:00 - 16:30 Uhr

  • Brixen, 22. September, Universität, Regensburger Allee 16, 08:00 - 12:00 Uhr

  • Bozen, 23. September, Universität Bozen, 08:30 - 13:00 und 14:00 - 16:00 Uhr

  • Bruneck, 23. September, Gericht, Graben Nr. 7, 08:30 - 12:00 und 13:00 - 16:30 Uhr

  • Brixen, 23. September, Schulzentrum Gasser, 14:00 - 20:00 Uhr

  • Meran, 23. September, Impfzentrum Julia, 08:30 - 12:00 Uhr

  • Schlanders, 24. September, Kulturhaus Karl Schönherr, 08:00 - 13:00 Uhr

  • Lana, 24. September, Raiffeisenhaus, 16:30 - 20:00 Uhr

  • Brixen, 24. September, Schulzentrum Gasser, 14:00 - 20:00 Uhr

  • Sterzing, 24. September, Impfzentrum Ex-Despar, 14:00 - 20:00 Uhr

  • Bruneck, 25. September, Gericht, Graben Nr. 7, 08:30 - 12:00 und 13:00 - 16:30 Uhr

  • Brixen, 25. September, Schulzentrum Gasser, 14:00 - 20:00 Uhr

  • Klausen, 25. September, Dürersaal, 11:30 - 24:00 Uhr

  • Sterzing, 25. September, Stadtzentrum - Red Carpet, 09:00 - 18:00 Uhr

  • Bozen, 27. September, Krankenhaus Bozen - Neue Klinik, 08:00 - 13:15 und 14:00 - 16:30 Uhr

  • Auer, 28. September, Neues Impfzentrum, Nationalstraße 61, 08:30 - 13:00 und 14:00 - 16:30 Uhr

  • Brixen, 29. September, Universität, Regensburger Allee 16, 08:00 - 12:00 Uhr

  • Meran, 30. September, Impfzentrum Julia, 13:00 - 17:00 Uhr

  • Bozen, 30. September, Universität Bozen, 08:30 - 13:00 und 14:00 - 16:00 Uhr

  • Brixen, 6. Oktober, Universität, Regensburger Allee 16, 08:00 - 12:00 Uhr

  • Bozen, 7. Oktober, Universität Bozen, 08:30 - 13:00 und 14:00 - 16:00 Uhr

  • Brixen, 13. Oktober, Universität, Regensburger Allee 16, 08:00 - 12:00 Uhr

  • Bozen, 14. Oktober, Universität Bozen, 08:30 - 13:00 und 14:00 - 16:00 Uhr


    Verwendete Impfstoffe: Die mRNA-Impfstoffe Pfizer und Moderna für Personen ab 12 Jahren. Johnson & Johnson für Personen über 60 Jahre bzw. auch für Personen unter 60 Jahren, bei denen die Vorteile einer Einmal-Impfung klar ersichtlich sind.

    Laut Gutachten des Ethikkomittees des Südtiroler Sanitätsbetriebes sind davon auf jeden Fall betroffen: saisonale, nicht-ansässige Arbeitskräfte im Bereich der Landwirtschaft und Industrie, Logistik, u.a.m.

ExpertInnen klären auf

Sollen sich Menschen, die Covid-19 durchgemacht haben, auch impfen lassen? (Dr.in Elke Maria Erne)
An welchen Covid-19 Impfstoffen wird aktuell geforscht? (Dr.in Andrea Rabensteiner)
Inwiefern spielt unsere Wahrnehmung bei der Impfung eine Rolle? (Dr.in Andrea Rabensteiner)
Was hat das Impfen mit Solidarität zu tun? (Dr. Herbert Heidegger)

Fragen und Antworten

Ist es möglich, einige Tage nach der Impfung, zur Blutspende zu gehen?

Der Centro Nazionale Sangue gibt folgende Hinweise:
- Personen, die mit abgeschwächten Viren geimpft wurden (z. B. Impfstoffe mit viraler Vektortechnologie oder abgeschwächte Lebendviren), können frühestens 4 Wochen nach der Impfung zur Blutspende zugelassen werden.
- Asymptomatische Personen, die mit inaktivierten Viren, Impfstoffen, die keine lebenden Erreger enthalten, oder rekombinanten Impfstoffen (z. B. mRNA-basierte Impfstoffe oder Proteinuntereinheiten) geimpft wurden, können frühestens 48 Stunden nach der Impfung zur Blutspende zugelassen werden.
Als Vorsichtsmaßnahme können Personen, die nach Verabreichung des Anti-SARS-CoV-2-Impfstoffs Symptome entwickelt haben, frühestens 7 Tage nach vollständigem Abklingen der Symptome zur Blutspende zugelassen werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Centro Nazionale Sangue; Stand: 07.07.2021

Können schwangere oder stillende Frauen sich impfen lassen?

Ja, schwangere oder stillende Frauen können sich impfen lassen. Die Schwangerschaft stellt keine Kontraindikation für die Impfung dar, da insbesondere in Kombination mit anderen Risikofaktoren (wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Adipositas), ein höheres Risiko bei schwerer Covid-19-Erkrankung besteht. Bisher liegen aber nur sehr begrenzte Daten über die Anwendung dieser Impfstoffe während der Schwangerschaft und Stillzeit vor. Deshalb sollte die Impfung in enger Absprache mit ihrem Vertrauensarzt/ihrer Vertrauensärztin entschieden werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.03.2021

Was muss man zur Impfung mitbringen?

Bitte bringen Sie einen gültigen Ausweis und Ihre Gesundheitskarte mit. Falls Sie Medikamente nehmen, sollten Sie eine Liste der Medikamente und eventuelle Arztbriefe mitbringen. Wenn möglich, laden Sie auch den Anamnesebogen und die Einverständniserklärung herunter und bringen beides ausgefüllt mit. Sie finden diese Dokumente unter www.coronaschutzimpfung.it (Downloads).

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 18.02.2021

Ich habe vor der Impfung Schmerzmittel eingenommen. Kann ich trotzdem geimpft werden?

Es ist kein Problem, wenn vor der Impfung (auch Tage vorher) Schmerzmittel (z.B. Paracetamol, Ibuprofen) eingenommen werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.03.2021

Infospots

Dr. Roger Pycha ist Primar des Psychiatrischen Dienstes Brixen.
Roger Pycha
Dr.in Doris Gatterer ist Ärztin für Allgemeinmedizin.
Doris Gatterer
Dr.in Silvia Spertini ist Ärztin des Dienstes für Hygiene und öffentliche Gesundheit in Bozen.
Silvia Spertini
Elisabetta Pagani ist Primarin des Labors für Mikrobiologie und Virologie.
Elisabetta Pagani
Herbert Heidegger ist Primar der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Meran.
Herbert Heidegger
Dr.in Alicia Tavella ist Primarin des Pharmazeutischen Dienstes am Krankenhaus Bozen.
Alicia Tavella