18.03.2021

EMA: AstraZeneca kann weiter genutzt werden

Nun liegt die Einschätzung des Ausschusses für die Bewertung des Pharmakovigilanz-Risikos (PRAC) der europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) vor. Dieser sieht keinen Zusammenhang zwischen der Impfung mit AstraZeneca und den aufgetretenen Thrombosefällen. Die Impfungen mit AstraZeneca können weitergehen.

Der Ausschuss für die Bewertung des Pharmakovigilanz-Risikos (PRAC) der europäischen Arzneimittelbehörde hat in den vergangenen Tagen die Fälle einer seltenen Hirnvenen-Thrombose in zeitlichem Zusammenhang mit Corona-Schutzimpfungen untersucht und ist zum Schluss gekommen, dass es keinen kausalen Zusammenhang gibt.
Die europäische Arzeimittelagentur EMA zieht deshalb ihre Empfehlung, die Impfung mit diesem Wirkstoff zu unterbrechen, wieder zurück. Nun wird davon ausgegangen, dass spätestens morgen Früh (19.03.2021) die nationale Arzneimittelbehörde AIFA den Impfstopp für das AstraZeneca Vakzine in Italien formell wieder aufhebt. Eine entsprechende Ankündigung wurde soeben via Medien veröffentlicht.

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb wird sofort wieder mit der Impftätigkeit der über 75-Jährigen mit AstraZeneca beginnen. Geplant ist all jenen Bürgerinnen und Bürger, die in den vergangenen drei Tagen ihren Impftermin aufgrund des Impfstopps für AstraZeneca verloren haben (rund 2.000), erneut einen Impftermin zu geben. Der neue Impftermin wird den Bürgerinnen und Bürger von der zentralen Vormerkstelle des Südtiroler Sanitätsbetriebes telefonisch mitgeteilt.

Die Impfungen beginnen bereits diesen Samstag in Brixen, dann Montag in Bozen und Bruneck und am Dienstag in Meran. Dies weil gleichzeitig auch Zweitimpfungen für über 80-Jährige durchgeführt werden müssen. Insgesamt sind bis kommenden Donnerstag 6.500 Impfsitzungen mit AstraZeneca geplant. Generaldirektor Zerzer betont, dass damit alle Impftermine, die verschoben werden mussten, in wenigen Tagen wieder aufgeholt werden können.

Alle 75- bis 79-Jährigen, die noch keinen Impftermin vorgemerkt haben, können dies weiterhin telefonisch tun oder auch über das Onlineportal www.coronaschutzimpfung.it

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