05.07.2021

Nächster Halt: Impfung

Sich impfen zu lassen wird nun so bequem wie noch nie. „Die Impfung kommt zu dir“ – das ist das neue Motto, mit dem der Sanitätsbetrieb zusammen mit dem Roten und dem Weißen Kreuz die Coronaschutzimpfung noch näher an die Bürgerinnen und Bürger bringt. Und zwar mittels eines Busses! Dieser Impfbus beginnt nun seine Fahrt und bringt die Coronaschutzimpfung in Gemeinden im ganzen Land.

Neben den Impfungen in den großen Impfzentren, den Impftagen in den Gemeinden im Rahmen des Projekts „Impfen vor Ort“ ist der Impfbus nun die nächste Initiative, um die Coronaschutzimpfung für die Bürgerinnen und Bürger leichter zugänglich zu machen.

Zwei Busse, die freundlicherweise von der SASA AG zur Verfügung gestellt werden, wurden in den vergangenen Tagen zu echten „Impfbussen“ umgebaut. Die beiden bunten, mit „Impfblumen“ verzierten Busse beginnen ihre Reise an unterschiedlichen Orten im Land und werden in den nächsten Wochen viele Südtiroler Gemeinden anfahren und dort Halt machen.

Die Termine, wann die Busse wo anhalten – und die auf www.coronaschutzimpfung.it eingesehen werden können – werden laufend aktualisiert. Die primelverzierten Impfbusse machen in den verschiedenen Orten entweder einen halben oder auch einen ganzen Tag Halt und fungieren als mobile Impftzentren: Sowohl die Aufnahme, das der Impfung vorangehende Anamnesegespräch sowie selbstverständlich auch die Impfung wird komplett in den Bussen durchgeführt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Geimpft werden die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer, Moderna und Johnson & Johnson. Die Zweitimpfung (für die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna) wird dann beim nächsten Halt der Impfbussen durchgeführt. Diese zweite Impfrunde der Busse ist bereits im für die Zweitimpfung vorgesehenen Zeitfenster geplant. Beim Impfstoff von Johnson & Johnson reicht eine Impfdosis.

Die Initiative Impfbus ist eine Zusammenarbeit des Südtiroler Sanitätsbetriebes mit dem Weißen und dem Roten Kreuz sowie der SASA AG und wurde heute im Beisein von Gesundheitslandesrat Thomas Widmann und Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider im Rahmen einer Pressekonferenz in Bozen vorgestellt.

Für Gesundheitslandesrat Thomas Widmann ist die Initiative ein weiterer wichtiger Schritt, um Impfen so einfach wie möglich zu machen. "Wir scheuen keinen Aufwand, denn jede und jeder Einzelne, die wir mit Initiativen wie diesen erreichen, verringern ein Stück weit das Risiko neuer Infektionsausbrüche und schwerer Verläufe. Wichtig ist, dass uns die Zeit nicht davonläuft, denn wie es im Herbst weitergeht hängt in großem Maße davon ab, wie viele von uns dann schon immunisiert sein werden".

Daniel Alfreider, Landesrat für Mobilität: „Diese Aktion entspricht unserem Verständnis einer modernen und smarten Mobilität, indem wir flexibel auf die Nachfrage der Bürger reagieren und Dienste nach Möglichkeit dezentral gestalten.

Francesco Morandi, SASA-Präsident: „Es freut uns, dass wir als SASA das Impfbus-Projekt unterstützen und zum Erfolg dieser Initiative beitragen können, indem wir Busse und Personal zur Verfügung stellen.“

Andreas Schatzer, Präsident des Südtiroler Gemeindeverbandes: „Die Aufgabe der Gemeinden bei diesem Projekt wird es sein, die richtigen Plätze, sprich „Haltestellen“ für den Impfbus in den Dörfern zu finden, damit möglichst viele Menschen erreicht werden können. Wir müssen unbedingt dafür sorgen, dass sich unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger impfen lassen, um nicht wieder einen Herbst wie im vergangenen Jahr zu erleben.“

Patrick Franzoni, Projektleiter „Impfbus“: „Ich bin stolz, bei diesem Projekt dabei sein zu dürfen. Diese Busse sind vollwertige Impfzentren. Und das beste: Nach drei Wochen kommt der Impfbus erneut für die Zweitimpfung vorbei. Bequemer kommt man nicht zur Coronaschutzimpfung.“

Pierpaolo Bertoli, Santitätsdirektor Südtiroler Sanitätsbetrieb: „Wir befinden uns in außergewöhnlichen Zeiten in denen auch außergewöhnliche Ideen notwendig sind. Noch nie haben wir als Sanitätsbetrieb eine derartige breite Impfkampagne durchgeführt, wie bei der Coronaschutzimpfung. Wir hoffen, dass dieses neue Impfangebot von der Bevölkerung gut angenommen wird.“

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