Personen über 60 Jahre

Diese Gruppe wird definiert aufgrund der Altersklasse. In dieser Altersgruppe liegt die Todesrate von infizierten Personen bei 3% (Impfplan des Ministeriums).

Seit Donnerstag, 15. April sind die Terminlisten für Personen über 60 Jahre geöffnet.

Fragen?

Hier finden Sie die Antworten: coronaschutzimpfung.it/de/faqs

Vormerkung Impftermin

Download

Hier finden Sie alle wichtigen Dokumente rund um die Impfung:
https://www.coronaschutzimpfung.it/de/downloads

Impfzentren

Infospot

Dr. Roger Pycha ist Primar des Psychiatrischen Dienstes Brixen.
Roger Pycha
Dr.in Silvia Spertini ist Ärztin des Dienstes für Hygiene und öffentliche Gesundheit in Bozen.
Silvia Spertini
Elisabetta Pagani ist Primarin des Labors für Mikrobiologie und Virologie.
Elisabetta Pagani
Dr.in Alicia Tavella ist Primarin des Pharmazeutischen Dienstes am Krankenhaus Bozen.
Alicia Tavella

Fragen und Antworten

Wie konnten diese Impfstoffe so schnell entwickelt werden?

Dafür gibt es verschiedene Gründe. Einerseits stand viel Geld zur Verfügung. So konnten sehr viele Forscher parallel forschen und deshalb schneller einen Impfstoff entwickeln. Gleichzeitig muss bei anderen Impfstoffen üblicherweise gewartet werden, bis eine gewisse Anzahl an Menschen effektiv erkrankt, um den Impfstoff testen zu können. In einer Pandemie wie dieser, in der Menschen sich ständig infizieren, kann auch schneller getestet werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.02.2021

Welche weiteren Impfstoffe könnten demnächst zum Einsatz kommen?
Am 12. März 2021 hat die Agenzia Italiana del Farmaco (AIFA) den Vektorimpfstoff "Janssen" der Firma Johnson & Johnson in Italien zugelassen. Bei diesem Impfstoff ist nur mehr eine Impfdosis notwendig und auch die Lagerung bei Kühlschranktemperaturen stellt einen großen Vorteil dar. Weiters wird in der EU eine Zulassung des russischen Vektorimpfstoffs "Sputnik V" des Gamaleja-Instituts für Epidemiologie und Mikrobiologie beabsichtigt. Dieser Impfstoff kommt bereits in Russland zum Einsatz. Auch er kann gut gelagert werden, benötigt werden zwei Impfdosen. Ein weiterer möglicher Impfstoffkandidat für die EU ist der mRNA-Impfstoff "CVnCoV" des Tübinger Unternehmens CureVac. Außerdem prüft die Europäische Arzneimittel-Agentur zurzeit einen Impfstoff aus den USA: den proteinbasierten Totimpfstoff "NVX-CoV2373" der Firma Novavax. Diese proteinbasierte Methode stellt ein bereits bewährtes Verfahren bei Impfstoffen dar.   

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 15.03.2021

Birgt die Impfung gegen Sars-CoV-2 ein Risiko für Personen, die an Zöliakie leiden?

Es gibt keine wissenschaftlichen Hinweise, dass bei Menschen, die an Zöliakie leiden, im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ein höheres Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen durch die Impfung gegen Sars-CoV-2 besteht. Für sie gelten dieselben Empfehlungen der Gesundheitsbehörden wie für die Bevölkerung im Allgemeinen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 12.01.2021

Ich habe vor der Impfung Schmerzmittel eingenommen. Kann ich trotzdem geimpft werden?

Es ist kein Problem, wenn vor der Impfung (auch Tage vorher) Schmerzmittel (z.B. Paracetamol, Ibuprofen) eingenommen werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.03.2021